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Personen im Tunnel: Frankfurter S-Bahntunnel temporär im Berufsverkehr gesperrt

Eine rund 40-minütige Sperrung des S-Bahn-Tunnels in Frankfurt hat Pendler am Montagmorgen ausgebremst. Es seien Personen im Tunnel im Bereich der Station Taunusanlage gemeldet worden, sagte ein Bahnsprecher in Berlin.
Immer wieder behindern Menschen im Tunnel den S-Bahn-Verkehr. Foto: Arne Dedert (dpa) Immer wieder behindern Menschen im Tunnel den S-Bahn-Verkehr.
Frankfurt. 

Mehrere Obdachlose im Frankfurter S-Bahn-Tunnel haben den Berufsverkehr am Montagmorgen ordentlich ausgebremst. Es sei zunächst gemeldet morgen, dass eine Person von der Station Hauptwache aus in Richtung Taunusanlage in den Tunnel gelaufen sei, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Letztlich seien dann sogar drei Menschen ohne festen Wohnsitz in dem Tunnel entdeckt worden. Ein Mann und eine Frau aus Polen (34 und 32 Jahre) sowie ein 34 jähriger Deutscher hatten sich dort unerlaubt aufgehalten und damit den S-Bahnverkehr in der Innenstadt von Frankfurt erheblich gestört.
 
Wegen des Einsatzes musste der Tunnel rund 40 Minuten lang bis 6.45 Uhr gesperrt werden, wie ein Bahnsprecher sagte. Nach Angaben der Bahn führte das auf Verspätungen und Umleitungen. Insgesamt haben 80 S-Bahnen zum Teil erhebliche Verspätungen erhalten und elf Züge mussten komplett ausfallen. Einige Züge wurden umgeleitet.
 
In den vergangenen Monaten war es wegen Menschen, die im Tunnel einen Schlafplatz suchen, immer wieder zu Störungen gekommen. Im Verlauf des Winters legten knapp ein Dutzend Wohnsitzlose den S-Bahn-Verkehr rund um Frankfurt zeitweilig lahm.

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