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Frankfurter Palmengarten: Unklare Zukunft für Park-Grundstück im Westend

Teure Wohnung oder Kita und Grundschule? Die Zukunft des Filetgrundstücks am Palmengarten ist ungewiss.
Park-Grundstück im Frankfurter Westend. Foto: Boris Roessler/Archiv Park-Grundstück im Frankfurter Westend.
Frankfurt. 

Die Zukunft eines Filetgrundstücks am Frankfurter Palmengarten ist offen. Statt teurer Wohnungen könnten auf dem besonders schön gelegenen Westend-Areal am Rande von drei Parks ausschließlich eine Schule und eine Kita entstehen. Die Stadt überlege derzeit, ob sie an den Grundsätzen der Absichtserklärung festhalte, die im Juni 2016 mit dem Land vereinbart worden war, berichtete der Sprecher des Planungsdezernats, Mark Gellert. Der Sprecher des Finanzministeriums, Moritz Josten, sagte: „Seitens des Landes wünscht man sich ein zügigeres Vorankommen.”

In der von der früheren Finanzstaatssekretärin und jetzigen CDU-Oberbürgermeisterkandidatin Bernadette Weyland unterzeichneten Erklärung ist noch von Wohnungen die Rede. Eine Kita, Schule sowie Studentenwohnungen waren aber auch vorgesehen. In Frankfurt regieren inzwischen nicht mehr nur CDU und Grüne, sondern auch die SPD, die mit Mike Josef das Planungsdezernat von den Grünen übernommen hat. Stadt und Land streben weiter eine gemeinsame Entwicklung des Areals an, wie beide betonen. Ein Bebauungsplan steht aber noch nicht.

Auf dem Areal verfallen die ehemaligen Botanischen Institute der Uni, denkmalgeschützte Bauten des Funktionalismus-Architekten Ferdinand Kramer (1898-1985). Diese eigneten sich, um sie für eine Schule zu nutzen, sagte Gellert. Außerdem gab es auf dem Gelände eine Verkehrsschule und eine in die Jahre gekommene Kita. Der angrenzende Grüneburgpark soll nach dem Willen der Stadt für die neuen Bauvorhaben nicht kleiner werden. (dpa)

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