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Open-Air-Yoga: Yoga gegen Plastikmüll. Freiluft-Event lockt viele Interessierte an

Yoga tut der Gesundheit gut. Beim Open-Air-Yoga kommt der Frische-Luft-Effekt dazu. Beides hat Yogalehrerin Susanne Privat mit Spenden für ein Umweltprojekt kombiniert.
Entspannung und Naturerlebnis: Yoga unter Bäumen. Entspannung und Naturerlebnis: Yoga unter Bäumen.

Yogalehrerin Susanne Privat ist glücklich über den Zulauf beim Open-Air-Yoga in Friedrichsdorf. Wie berichtet, hat Privat in den zurückliegenden Sommermonaten von Mai bis August einmal wöchentlich Yoga unter freiem Himmel auf der Wiese an der Villa Rustica angeboten.

„Zuerst hatte ich Bedenken, ob sich die Menschen überhaupt darauf einlassen würden, mit mir zusammen Yoga zu üben“, erinnert sie sich. Allein der Zulauf zeigte das genaue Gegenteil: Schon beim ersten Termin Anfang Mai waren über 15 Teilnehmer da und somit hatten sich Privats anfängliche Zweifel in Luft aufgelöst. „Die Teilnehmer haben es sehr genossen, in den milden Abendstunden sich etwas Gutes zu tun. Es gab auch einige Yoga-Neulinge und sie hatten sichtlich Freude an den Übungen“, konnte die Yogalehrerin beobachten. Insgesamt seien in den vier Monaten über 200 Männer und Frauen dabei gewesen, freut sie sich.

Dabei haben sie alle nicht nur sich und ihrer Gesundheit etwas Gutes getan. Die kompletten Einnahmen der wöchentlichen Yogatreffen im Freien wurden von Privat an die Organisation „The Ocean Cleanup“ gespendet. „Diese gemeinnützige Organisation setzt sich dafür ein, dass die großen Plastikmüll-Strudel in den Weltmeeren bereinigt werden“, weiß Privat zu berichten. Der Gründer Boyan Slat aus den Niederlanden habe dafür eine erfolgsversprechende Reinigungstechnologie entwickelt. Die Organisation habe im September 2018 begonnen, den weltweit größten Müllstrudel im Pazifik von Plastikteilen zu befreien, der sich zwischen Hawaii und Kalifornien befindet und etwa dreimal so groß ist wie Frankreich.

„Bei unseren Yoga-Treffen wurden dafür knapp über 1000 Euro gespendet. Ich bin sehr glücklich und dankbar, somit einen Beitrag für die Bereinigung und Erhaltung unserer Weltmeere geleistet zu haben“, so die Yogalehrerin stolz.

Schon jetzt steht fest, dass es im kommenden Jahr weitergeht. Privat will ab Mai 2019 wieder mittwochs von 19 bis 20 Uhr wieder auf der Wiese an der Villa Rustica Yoga unterrichten – natürlich wieder auf Spendenbasis. Für wen ich nächstes Jahr Spenden sammeln werde, gebe ich rechtzeitig vorher bekannt.“

 

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