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Pilgerzug: Mit dem Sonderzug zur Heiligsprechung nach Rom

Das Interesse am Pilgerzug vom 11. bis 16. Oktober nach Rom ist enorm. Viele wollen bei der Heiligsprechung von Katharina Kasper dabei sein – und das ist in verschiedenen Preisklassen möglich.
Vatikan, Vatikanstadt: Gläubige stehen auf dem Petersplatz, während Papst Franziskus das Angelus-Mittagsgebet hält. Foto: Andrew Medichini (AP) Vatikan, Vatikanstadt: Gläubige stehen auf dem Petersplatz, während Papst Franziskus das Angelus-Mittagsgebet hält.
Limburg. 

„Er ist der einzige deutsche Laie, der sich frei im Vatikan bewegen darf“, schrieb die „Welt“ über Dr. Hans-Albert Courtial. Der Elzer, der seit 50 Jahren Rom-Reisen organisiert, seit 40 Jahren quasi Nachbar des Papstes ist und als vielfältiger Förderer der Peterskirche wirkt, hat dort jedenfalls die besten Beziehungen. Deshalb schließen wir uns der von ihm organisierten Pilgerreise zur Heiligsprechung von Katharina Kasper an. Mit ihr wird das Bistum Limburg am 14. Oktober seine erste Heilige bekommen.

Courtial schickt einen Sonderzug zu diesem außergewöhnlichen Ereignis, bei dem viele Menschen aus der Region dabei sein wollen. Und die NNP hilft gerne bei der Weichenstellung. Die erste Ankündigung hatte bereits ein großes Echo ausgelöst. Inzwischen sind die Verhandlungen abgeschlossen. Um möglichst vielen Interessenten die Teilnahme zu ermöglichen, werden drei verschiedene Pakete geschnürt.

Der Sonderzug mit Liegewagen der Deutschen Bundesbahn startet am 11. Oktober nachmittags in Limburg, hält in Frankfurt und fährt nonstop nach Rom. Ankunft ist am Freitagvormittag. Am 12. Oktober ist Heilige Messe mit Kardinal Comastri, Generalvikar des Papstes für den Vatikan, im Petersdom mit Prozession über den Petersplatz und ein Konzert zu Ehren von Papst Paul VI und Mutter Katharina Kasper mit dem päpstlichen Chor „Capella Sistina“. Am 14. Oktober wird Katharina Kasper von Papst Franziskus heilig gesprochen. Zum Ausklang gibt es am
15. Oktober einen Dankgottesdienst mit dem Limburger Bischof Dr. Gerhard Bätzing. Am Montagabend geht es zurück.

Reiseleitung, geistliche und medizinische Betreuung im Zug sowie Transfer vom Bahnhof zur Unterkunft und zurück sind inbegriffen.

Die Pilger können wählen zwischen der Unterkunft in einem komfortablen Vier-Sterne-Hotel und in Gästehäusern in (!) Rom. Sie können aber auch nur die Zugfahrt buchen und sich selbst um ein Quartier kümmern. Diese Variante kostet 395 Euro pro Person. Die beiden Angebote mit Übernachtung und Frühstück beinhalten auch die Bettensteuer und eine Pasta-Party mit Musik. In Gästehäusern liegt der Preis pro Person bei 660 Euro im Doppel- und 710 Euro im Einzelzimmer. Im Vier-Sterne-Hotel bei 699 (DZ) beziehungsweise 799 (EZ) Euro.

Pfarreien, Chöre, (Ordens-)Gemeinschaften und andere Gruppen erhalten für 40 Vollzahler einen Freiplatz. Anmeldeschluss ist der 31. Juli. Um diese Preise umsetzen zu können, muss der Sonderzug gefüllt sein. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 800 Personen.

Hans-Albert Courtial ist in diesem Punkt zuversichtlich. Er hat schon 1978 zur Seligsprechung von Katharina Kasper mit großem Erfolg einen Pilger-Sonderzug nach Rom organisiert. „Wir starten nun eine moderne Neuauflage“, sagt er.

Der Unternehmer und Kunstmäzen hat zwei Hotels direkt am Petersplatz. Er ist Gründer und Ausrichter eines Festivals für sakrale Musik, dessen Erlöse in die Sanierung des Petersdoms fließen.

 

(hei)

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