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Immanuel-Kant-Schule: 30 Jahre Abi: Das große Wiedersehen

Alle fünf Jahre trifft sich der Abi-Jahrgang 1988 der Immanuel-Kant-Schule. Dieses Mal gab es eine runde Zahl zu feiern. Aus den Schülern von einst sind Ärzte, Anwälte, Schauspieler, Gerichtsvollzieher geworden. Und: Je älter sie werden, desto besser werden auch die Partys.
Fast wie früher, nur ein bisschen älter: 85 der insgesamt 130 Abiturienten des Jahrgangs 1988 der Immanuel-Kant-Schule sind am Samstag zusammengekommen. Einige sogar von weit her. Fast wie früher, nur ein bisschen älter: 85 der insgesamt 130 Abiturienten des Jahrgangs 1988 der Immanuel-Kant-Schule sind am Samstag zusammengekommen. Einige sogar von weit her.
Rüsselsheim. 

Schon von weitem ist das Hallo ganz groß. Jeder Neuankömmling des Abi Treffens zum 30-jährigen Jubiläum des Jahrgangs 1988 der Immanuel-Kant-Schule wird von den bereits Anwesenden herzlich begrüßt. Eine Fotografin schießt zur Erinnerung ein Foto. Jeder der Gäste hält einen Rahmen um den Kopf auf der groß die Zahl „30“ zu lesen ist.

Gefeiert wird dieses Mal im Restaurant an den SC-Opel Sportstätten. „Wir suchen für jedes unserer Treffen einen neuen Ort aus“, erzählt Dennis Schwarz, der zusammen mit Steffi Haas, Tanja Kern, Uwe Schulz, Ingo Porz und Thomas Keller zum Organisationskomitee der Treffen gehört.

Bis 5 Uhr morgens

Das 25-jährige ist in Flörsheim gefeiert worden. Und mit feiern meine der Jahrgang 1988 „Party“, scherzt Schwarz, fügt dann aber hinzu: „Vor fünf Jahren saßen wir noch um 5 Uhr morgens zusammen. Je älter wir werden, desto besser werden die Abi Treffen.“ Tatsächlich seien zum allerersten Treffen – fünf Jahre nachdem alle die Allgemeine Hochschulreife in der Tasche hatten – wesentlich weniger Kant-Alumni gekommen als in den Jahren danach.

Trotzdem fanden die Feiern seitdem regelmäßig statt. „Zum 25. konnten wir 80 von den 130 Abiturienten des Jahrgangs beim begrüßen. Dieses Mal sind mindestens 85 Leute da“, freut sich Organisator Uwe Schulz. Tatsächlich seinen zwei der ehemaligen Schüler sogar extra aus den USA und Spanien und die anderen teilweise aus den nördlichsten und südlichsten Teilen Deutschlands angereist. Und auch einige der ehemaligen Lehrer sind zu dem Fest gekommen.

Jedes Mal aufs Neue ließen die ehemaligen Jahrgangskameradinnen und -Kameraden ihre Schulzeit Revue passieren, erzählt Steffi Haas.

„Natürlich werden immer wieder Erinnerungen wach, zum Beispiel an unseren Abi-Streich.“ Dennis Schwarz lacht laut auf: „Da haben wir uns ganz schön was einfallen lassen. Wir haben den Schlüssel zur Schule in einem Wackelpudding versteckt. Die Lehrer mussten das glibberige Zeug erst ganz auslöffeln, bis sie in das Gebäude durften. Der Unterricht fing so auf jeden Fall nicht pünktlich an.“ Auch eine Beach-Landschaft hätten sie aufgebaut, Swimmingpool inklusive. Die Abi Party hätten damals im Innenhof der Schule stattgefunden.

Abi-Bälle zur festlichen Verleihung der Zeugnisse, wie sie heute Tradition seien, hätte es vor 30 Jahren noch nicht gegeben, so Schwarz. Dafür wären die Lehrer nicht so strikt in ihrer Punktevergabe gewesen. Oft habe man von den Pädagogen gehört, wenn es ums Bestehen oder Durchfallen ging: „Ich will Dich nächstes Jahr nicht wiedersehen. Den Punkt bekommst Du noch“, berichtet Uwe Schulz. Dabei sei der Abi-Jahrgang mit einer Notenverteilung zwischen 1,1 und 3,6 gar nicht so schlecht gewesen.

Ein wenig Melancholie

Es sei eine schöne Zeit gewesen, meint auch Steffi Haas mit ein wenig Melancholie in der Stimme. Aus den ehemaligen Schülern seien Anwälte, Ärzte, Schauspieler, Gerichtsvollzieher oder Lehrer geworden. Jeder habe eine Berufung für sich entdeckt.

Nachdem alle Gäste des Treffens angekommen sind, eröffnet das Organisationskomitee die Feier offiziell. Es gibt ein lustiges Gruppenfoto und den Hinweis: „Macht Party was das Zeug hält.“ Bei Musik der 1980er Jahre und spanischen Klängen wurde es bestimmt auch dieses Mal wieder spät, oder besser, früh für den Abi Jahrgang 1988.

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