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Nikolaustag: Adventsgeschichten verzaubern Kinder

Unter dem Motto „Kirche für Kinder“ fand am Nikolaustag in der evangelischen Kirche die erste von drei Adventsgeschichten statt. Pfarrer Klaus Bastian zeigte sich von der großen Resonanz überrascht.
Die Aufmerksamkeit der Kinder ist Pfarrer Klaus Bastian sicher. Die Aufmerksamkeit der Kinder ist Pfarrer Klaus Bastian sicher.
BISCHOFSHEIM. 

Die Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren rutschen aufgeregt auf den kreisförmig vor dem Altar angeordneten Kissen herum. Hinter ihnen und auf den Kirchenbänken sitzen noch weitere Kinder auf dem Schoß der Eltern oder Großeltern.

„Ich dachte, ich war optimistisch, als ich 20 Stühle und Kissen bereitgestellt habe“, sagt Pfarrer Klaus Bastian lachend, während er weitere Sitzmöbel aus der kleinen Abstellkammer neben dem Altar holt. „Mit so vielen Besuchern habe ich gar nicht gerechnet. Ich bin wirklich überrascht und danke Ihnen sehr für Ihr zahlreiches Erscheinen zur ersten von drei Adventsgeschichten“, spricht der Pfarrer sichtlich gerührt.

Doppelt so viele da

Statt wie von ihm erwartet sind mehr als doppelt so viele Kinder mit Mama, Papa, Oma oder Opa in die evangelische Kirche gekommen, um den Nikolaustag gemeinsam zu feiern. Als alle einen Platz gefunden haben, steht Klaus Bastian auf und geht zum Altar. „Ich wollte mit Euch gemeinsam die Kerzen auf unserem Adventsgesteck anzünden. Wisst Ihr, wie viele Kerzen ich heute entflammen muss?“, fragt der Pfarrer die Kinder. „Eine Kerze“, schallt es sogleich durch das Kirchenschiff.

Dann setzt sich Bastian hin, nimmt seine Gitarre in die Hand und stimmt das Lied „Die Kerze brennt“ an. Die Kinder und Erwachsenen singen laut mit. „Wisst Ihr, was heute für ein Tag ist?“, fragt der Pfarrer in Runde. Natürlich wissen das die kleinen Kirchenbesucher sofort. „Heute ist Nikolaus“, sind sich alle sicher.

„Gut, dann erzähle ich Euch die Geschichte von Bischof Nikolaus aus der Stadt Myra“, kündigt Klaus Bastian an und legt sofort los. Er erzählt von den drei armen Schwestern, denen der Nikolaus geholfen hat. Er berichtet auch von der Dürre und dem Hunger der Menschen in der Stadt und wie der Nikolaus zu Gott betete, damit die Menschen nicht sterben müssen. Seine Erzählung untermalt der Pfarrer mit einer Bilder-Show auf einer großen Leinwand. Die Kinder hören und schauen gebannt zu.

Nach der Geschichte berichten einige Kinder, dass sie bereits am Morgen etwas vom Nikolaus geschenkt bekommen haben. Ein paar andere der kleinen Kirchenbesucher geben zu, dass sie sich noch auf den Besuch des Nikolaus am Abend freuen.

Alle singen zusammen

Dann singen alle gemeinsam das Lied „Lasst uns froh und munter sein“. „Das kenne ich aus dem Kindergarten“ ruft ein Mädchen begeistert in die Runde. Nach etwa 20 Minuten beendet Klaus Bastian die Adventsgeschichte mit einem kurzen Gebet. Wieder machen die Kinder mit.

Am 13. und am 20. Dezember finden noch zwei weitere Adventsgeschichten statt. Bei diesen Terminen werde er Teile der Weihnachtsgeschichte erzählen, kündigt Pfarrer Klaus Bastian an.

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