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Gesellschaft: Beim TV Haßloch gibt es ein neues Veranstaltungsangebot für die über 65-Jährigen

Der TV Haßloch will mit einem neuen Angebot dem demografischen Wandel Rechnung tragen. In lockerer Folge sollen die älteren Mitglieder zu geselligen Treffen eingeladen werden.
Vereinsurgestein Anneliese Ruhland genießt den Nachmittag bei Kuchen und Harfenklang. Vereinsurgestein Anneliese Ruhland genießt den Nachmittag bei Kuchen und Harfenklang.
Haßloch. 

Das Angebot auf der Kuchentheke würde jedem Konditor Ehre machen. Die Stühle an den Tischreihen sind fast alle besetzt. Angeregte Gespräche erfüllen den Raum und darüber weht der sanfte Klang einer Harfe. Während die Gäste des ersten „Golden-Ager“-Treffens des TV Haßloch für die Generation der über 65-Jährigen voll in die Wohlfühlathmosphäre im Veranstaltungsraum über der Tennishalle eintauchen können, ist eine Frau hoch konzentriert. Erika Hoppmann vom Vorstand des Vereins hat die Organisation des Auftakttreffens übernommen und achtet aufmerksam darauf, dass der Kaffee nicht ausgeht, jeder seinen Kuchen bekommt und auch sonst kein Wunsch offenbleibt. „Da wir immer mehr ältere Mitglieder im Verein haben, wollen wir dafür sorgen, dass es denen bei uns gut geht“, sagt sie. Bei dem heutigen ersten Treffen wolle man mit den Leuten ins Gespräch kommen und auch gemeinsam überlegen, wie diese Treffen in Zukunft gestaltet werden können.

Die 38 Vereinsmitglieder die sich angemeldet hätten, seien auch alle gekommen, freut sich Hoppmann. Zudem hätten einige weitere, die heute verhindert seien, auch Interesse bekundet. „Das ist doch eine schöne Sache“, findet auch Harry Lehretz, Jugendleiter der Fußballgruppe. Gemeinsam habe man die Idee entwickelt, sagt Hoppmann und ergänzt: „Ohne Harry geht hier gar nichts“. Momentan sei geplant, zweimal im Jahr ein solches Treffen zu organisieren.

Neue Kontakte

Kurz nach Beginn der Veranstaltung erscheint Anneliese Ruhland. Die Übungsleiterin ist schon seit 50 Jahren im Verein, von Anfang an und auch heute noch als Übungsleiterin. „Ich wurde damals gleich eingespannt“, erinnert sich die Seniorin. Die Idee zu den Treffen sei bestens, versichert sie, und steuert mit ihrem Kuchenteller einen der letzten freien Plätze an. Die Zusammenkunft sei auch eine Gelegenheit für die Angehörigen der verschiedenen Sparten des Vereins, miteinander ins Gespräch zu kommen, sagt Hoppmann. Es sei ein bisschen wie ein Familienfest. Die Verantwortlichen sind gerüstet für eine lange Feier, im Raum nebenan stehen schon die Sektgläser und herzhafte Häppchen.

Für die außergewöhnliche musikalische Untermalung ist Selina Marchan zuständig. Die junge Frau spielt seit acht Jahren Harfe und hat für den gemeinsamen Nachmittag ihr wertvolles Instrument mitgebracht. Das nächste Treffen der„Golden-Ager“ soll im November stattfinden. Am gleichen Ort werde dann zu einem Frühstück eingeladen, verrät Hoppmann.

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