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Orden passen zum Kampagnen-Motto: Ein Hauch von Las Vegas in Raunheim

Die Prinzess-Margret-Garde (PMG) muss bei ihren Sitzungen wieder einmal ohne eigene Redner auskommen. Dafür hat sie aber vier Gardegruppen in ihren Reihen.
Stolz auf Haus- und Senatsorden der PMG-Kampagne: Marion Altmann und Barbara Schilling (rechts). Foto: Rüdiger Koslowski Stolz auf Haus- und Senatsorden der PMG-Kampagne: Marion Altmann und Barbara Schilling (rechts).
Raunheim. 

Marion Altmann und Barbara Schilling haben die Orden schon für das Foto bereitgelegt. Sie betrachten nicht ohne Stolz die Ehrenplaketten. Der Hausorden und der kleinere Orden für die Damensitzung zeigen Spielkarten, Würfel, Chips und einen Spieltisch. Die Symbole passen zum Motto „In Las Vegas sind die Lichter bunt, bei der PMG geht’s rund“. Der Orden für die Senatoren ist neutral gehalten.

So langsam können sich die beiden Frauen auf die Fastnacht einstellen. Kassiererin und Zweite Vorsitzende Barbara Schilling wird in Ermangelung eines Sitzungspräsidenten wieder die Kostümsitzung moderieren, Marion Altmann ist die Präsidentin der Damensitzung.

72 Mitglieder

Das Programm für die beiden Sitzungen steht. Redner aus den eigenen Reihen kann die SSV-Fastnachtsabteilung nach wie vor nicht stellen. „Das ist ungeheuer schwer“, stellt Schilling betrübt fest. „Die, die es machen könnten, sind bereits beschäftigt“, sagt Altmann. Zudem hat die PMG zu wenige Mitglieder. Sie zählt 72 eingeschriebene Anhänger, darunter befinden sich auch Menschen, die die PMG nur finanziell unterstützen.

Die bunten Nummern und Redner werden also über Spenden und aus der eigenen Schatulle finanziert. Die Gäste können sich bei der Kostümsitzung auf die bekannten Fastnachtsgrößen Gebrüder Bockius, Dieter Meisenzahl, Alfred Spieß, Stefan Persch und die Walldorfer Scherzbuben freuen.

Das wichtige Standbein der PMG sind ihre Gardegruppen. Die Minis, die Rasselbande, die Sunnys und die Smanjy’s sorgen mit Show- und Gardetänzen für Stimmung im SSV-Heim. Aber auch hier könnte die PMG mehr aktive Frauen und Mädchen vertragen. Insgesamt stehen bei den fünf Gruppen 24 Tänzerinnen und ein Tänzer auf der Bühne. „Zuwachs ist willkommen“, lädt Altmann ein. „Wir sind für jeden offen“, betont Schilling.

Die Tanzgruppen haben bereits nach dem Aschermittwoch mit den Planungen für ihre Auftritte begonnen. Im August standen die Choreographien. Jetzt wird an den Feinheiten gearbeitet.

Die Damensitzung steht noch mehr im Zeichen des Showtanzes. Neben den eigenen Gardegruppen heizen fünf Männerballetts den Frauen ein: The Menshow aus Taunusstein, die Magic Dancers Rüsselsheim, die Trewwerer 11en, die Maingrazien aus Kostheim und die Biebricher Waden Wiesbaden.

Hinzu kommen noch die Kerweborsch. Die waren in der vergangenen Kampagne schon auf der Bühne, ihr Auftritt begeisterte das Publikum.

„Die Frauen wollen auf einer Damensitzung keine Redner“, meint Altmann. Deshalb werden nur Alfred Spieß und ein Überraschungsgast für die geschliffenen Verse sorgen.

Bisher kann sich die PMG über 30 Spender freuen, die beim Senatsabend ihren Orden in Empfang nehmen dürfen. Schilling betont, dass der Senatsabend offen für jedermann ist: Auch wer die PMG nicht finanziell unterstützt, darf bei freiem Eintritt mitfeiern. Gleichwohl freut sich die PMG über jeden, der die Kasse für die Kampagne füllt. Für 35 Euro gibt es einen Orden, für 66 Euro kommt eine Karte für eine der Sitzungen hinzu. Und ab 100 Euro gibt es zwei Karten und einen Getränkegutschein.

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