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Politik: Foto soll Bausch mit „Grauen Wölfen“ zeigen

Udo Bausch im Büro. Udo Bausch im Büro.
Rüsselsheim. 

„Graue Wölfe“ – so werden in der Türkei Anhänger rechtsextremistischer Bewegungen genannt. Der umstrittene „Türkische Kulturverein Rüsselsheim“ soll ihnen nahestehen, ebenso wie der sogenannten Ülkücü-Ideologie, welche die türkische Ethnie, Sprache, Kultur und Nation überhöht.

Auf der Internet-Plattform Facebook hat der Verein ein Bild veröffentlicht, das Mitglieder zusammen mit Oberbürgermeister Udo Bausch (parteilos) zeigt. Der automatischen Übersetzung des Textes darüber zufolge hat sich der Verein den Besuch von Bausch gewünscht. Unter dem Eintrag gibt es Glückwünsche von einem Nutzer.

Vom 14. August

Wann und wo die Aufnahme entstanden ist, lässt sich nicht sagen. Erschienen ist das Bild auf der Facebook-Seite am 14. August.

Abgebildet sind darauf neben Bausch drei Männer in dunklen Anzügen und Hemden, die gemeinsam vor einer braunen Holzwand stehen.

Für eine Stellungnahme zum Bild war der Oberbürgermeister am Donnerstag nicht zu erreichen. Die städtische Pressestelle ließ lediglich ausrichten, dass er den Sachverhalt prüfen lassen werde.

Scharfe Kritik

Scharfe Kritik kommt indes von der Antifaschistischen Aktion Rüsselsheim (Antifa). Sprecher Alexander Reich fordert nicht nur eine Entschuldigung des Oberbürgermeisters für seinen „peinlichen Fehltritt, extreme Nationalisten und Antisemiten unerträglich aufgewertet zu haben, sondern verlangt von dem OB eine verbindliche Zusage alle Kontakte mit den türkischen Faschisten abzubrechen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Antifa. sw

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