Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... 12°C

Wochenmarkt: Geschenk zum zweijähirgen Bestehen: Ein Apfel für jedes Kind

Am Freitag feierte der Treburer Wochenmarkt auf der Hauptstraße der Gemeinde sein zweijähriges Bestehen. Für jedes Kind, das vorbeikam, gab es eine Kleinigkeit.
Jedes Kind bekommt von Astrid Peters einen Apfel geschenkt. Foto: Rüdiger Koslowski Jedes Kind bekommt von Astrid Peters einen Apfel geschenkt.
TREBUR. 

Gerade erzählt Marktleiter Josef Sabiniarz, dass der Treburer Wochenmarkt in den letzten zwei Jahren sehr gut angenommen worden sei und dass er für den Markt noch unbedingt einen Fischhändler und einen Gewürzstand suche, als eine Gruppe Grundschulkinder am Obst- und Gemüsestand von Marco Geis vorbeiläuft.

Natürlich wollen sie

Als eine der drei Lehrerinnen den Knopf an der Fußgängerampel drücken will, ruft Josef Sabiniarz: „Halt! Wartet! Ihr bekommt alle einen Apfel und einen Schokokuss, wenn ihr wollt.“ Natürlich wollen sie.

Freudig drehen die Kinder um und kommen an den Stand, wo ihnen Marco Geis’ Mitarbeiterin Astrid Peters das Obst austeilt. „Wir sind von der Natur-AG“, meint eine Schülerin. „Da passt der Apfel gut dazu. Bloß der Schokokuss ist nicht so gesund, aber lecker ist er trotzdem.“ Spricht’s und beißt herzhaft in die Süßigkeit.

„Jedes Kind, das am Markt vorbeikommt, bekommt heute einen Apfel und einen Schokokuss geschenkt“, erzählt Josef Sabiniarz. „Das ist unser Geschenk zum zweijährigen Jubiläum des Wochenmarkts.“ Neun Stände gibt es auf dem Markt, erzählt der Marktleiter. Darunter seien ein Metzger, ein Käsestand, ein Winzer, ein Senf-und-Öl-Stand, ein Feinkoststand, Lederwaren, Strümpfe und ein Imbiss.

Aus der Region sei leider keiner der Händler, informiert Sabiniarz. Lediglich der Bruder eines Standinhabers wohne in Trebur. „Das Problem ist, wenn man in einer Gemeinde einen Markt neu etablieren möchte, sind die ansässigen Landwirte erst einmal skeptisch. Wird der Markt angenommen und die lokalen Händler ändern ihre Meinung, müssen wir leider absagen. Denn wir wollen keine Doppelungen im Angebot.“

Einige der Händler seien von Anbeginn an dabei, so wie der Obst- und Gemüsestand von Marco Geis. Er hat seinen Hof in Laufach bei Aschaffenburg. „Wir wurden damals von der Marktgilde angesprochen, ob wir Interesse hätten, hier einen Stand zu stellen, und haben zugesagt. Bis heute haben wir das nicht bereut. Wir sind mit dem Wochenmarkt sehr zufrieden“, zieht Geis Bilanz. Die Kunden kämen auch aus Astheim, und viele durchfahrende Menschen hielten spontan, wenn sie den Markt entdeckten, sagt Geis. Er fügt hinzu: „Meiner Meinung nach ist der Wochenmarkt am Samstag zu einem kleinen Magneten in der Stadt geworden.“

Andere Öffnungszeiten

Der Wochenmarkt hat im Moment noch von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Das soll sich jedoch aufgrund der weiten Anfahrtszeiten fast aller Standbetreiber zum 1. November ändern, kündigt Josef Sabiniarz an. „Der Beginn um 9 Uhr bleibt bestehen. Der Markt wird dann jedoch bereits um 17 Uhr schließen.“ Bis dahin stünden jedoch auch für Späteinkäufer alle Waren bis zum Ende der Marktzeiten zum Kauf zur Verfügung. „Das ist neben Qualität und Hygiene eine unserer Regeln: Die Händler räumen erst nach dem Ende der Öffnungszeiten ihren Stand in den Transporter.“

Mehr aus Rüsselsheim

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse