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Engagement im Ehrenamt: Harald Schenk kümmert sich um das Sportprogramm des Hessentags

Der Nauheimer Harald Schenk hat sich mit großem Einsatz bei der Planung des umfangreichen Sportprogramms auf dem Hessentag eingebracht. Ein Jahr lang hat er rangeklotzt, bald geht es in den verdienten Urlaub.
Harald Schenk hat alles im Blick: In Rüsselsheim wird er „Mr Hessentag Sport“ gerufen. Harald Schenk hat alles im Blick: In Rüsselsheim wird er „Mr Hessentag Sport“ gerufen.
Rüsselsheim. 

Sie nennen ihn „Mr. Hessentag Sport“, und das kommt nicht von ungefähr: Seit September 2015 beschäftigt sich der Nauheimer Harald Schenk mit dem gigantischen Landesfest. Dass er eine tragende Rolle in der Organisation der Sport-Veranstaltungen spielen würde, das war zwar nicht geplant. Aber wie das nun eben so läuft im Leben: Eines kommt da zum anderen. Der 65-Jährige lebt in Nauheim, bezeichnet Rüsselsheim jedoch als seine berufliche und auch sportliche Heimat.

Hintergrund: Über 110 Veranstaltungen

Ein Blick ins Sport-Programm des Hessentags zeigt: 112 Veranstaltungen sind geplant, darunter auch ein „Festival des Sports“, das allein am Hessentag-Mittwoch

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40 Jahre lang arbeitete er bei Opel, engagiert sich seit rund 20 Jahren in seiner Freizeit für den Sportbund, spielte darüber hinaus auch Badminton. Als junger Mann baute Harald Schenk in seiner Heimat im Vogelsberg einen Tischtennis-Verein auf. „Ich kenne mich aus mit Vereinsstrukturen“, sagt er.

Sportbund mischt mit

Als schon bald nach dem Hessentag-Zuschlag für Rüsselsheim klar war, dass der Sport beim Landesfest groß geschrieben werden soll, da war auch klar: Der Sportbund wird da ordentlich mitmischen müssen, schließlich sind nach optimistischen Schätzungen rund 20 000 Menschen in Rüsselsheimer Sportvereinen organisiert. Harald Schenk, pensioniert und in Führungsaufgaben geschult, stand für diese herausfordernde Aufgabe in den Startlöchern. Auf Schenk kann man sich verlassen, das weiß man beim Sportbund. Und man kennt auch sein Lebensmotto, das lautet: „Wenn ich etwas mache, dann mache ich es richtig.“

Fäden in der Hand

Und so trommelte er vor rund einem Jahr die Rüsselsheimer Sportvereine zusammen, um mal zu gucken, welche Ideen es denn so gibt und was davon letztlich auch umgesetzt werden kann. Bei Harald Schenk liefen die Fäden zusammen, und das Programm wuchs und wuchs. Er besprach die Ideen mit dem Sportamt der Stadt, vermittelte und unterstützte, er verbesserte Ideen, manche mussten nach einigen Abwägungen aufgegeben werden.

Dass nun, nach rund einem Jahr gewissenhafter Planung und harter Arbeit, 110 Sport-Veranstaltungen beim Hessentag über die Bühne laufen werden, das wagte damals, als die Idee vom Rüsselsheimer Hessentag aufkam, niemand zu hoffen. So viel Sport gab es bei dem Landesfest noch nie.

Gründe für das umfangreiche Angebot in Rüsselsheim gibt es viele: „Der Main gibt uns sehr viele Möglichkeiten“, sagt Harald Schenk. Das Drachenboot-Rennen sei beispielsweise ein besonderer Höhepunkt: „So etwas gibt es ja auch nicht jedes Jahr.“ Mittlerweile sind die Laster mit dem Sand für das Beachvolleyball-Feld angekommen, der Parcours für die Trial-Meisterschaften wurde gesteckt, der Hessische Rundfunk hat eine gewaltige Bühne am Mainvorland aufgebaut – und überall hatte Schenk seine Finger im Spiel.

„Das ist für mich ein absoluter Fulltime-Job“, sagt er. Täglich trudeln 30, 40 Mails bei ihm ein. Auf jede Frage muss er eine Antwort haben, oder zumindest finden. „Eigentlich machen wir im Frühjahr immer einen Familienurlaub“, sagt Harald Schenk. Doch fiel der dieses Jahr aus, besser: Er wird verschoben. „Nach dem Hessentag heißt es noch zwei, drei Tage Abbau, dann geht’s in die Ferne.“ Was nach dem Hessentag kommt? „Das wird sich zeigen“, sagt er. Aber auf die Couch legen, das ist nicht so seine Sache.

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