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Theateraktion: Historische Marktleute rufen nach der Freiheit

Auf dem Groß-Gerauer Wochenmarkt tritt eine Theatergruppe in historischen Gewändern auf. Sie zollen den Menschenrechten ihren Respekt.
Die Marktrufer in Offenbach, 2017. Die Marktrufer in Offenbach, 2017.
Geoß-Gerau. 

Unter der Überschrift „Meinungsfreiheit gestern und heute“ – einem Schwerpunktthema der Kulturregion Frankfurt-Rhein-Main – steht eine Theateraktion, die am Samstag, 21. April, in der Zeit zwischen 11.30 Uhr und 12 Uhr auf dem Groß-Gerauer Wochenmarkt zu erleben ist.

Inmitten von Gemüse, Kräutern, Blumen und Käse erteilen Schauspieler der Büchner Bühne Riedstadt als „Marktrufer“ der Freiheit das Wort. Sie rezitieren aus der Erklärung der Bürger- und Menschenrechte, aus Reden und Gedichten mutiger Protagonisten wie Luther und Danton, aus Marie Juchaczs Parlamentsansprache nach der Erlangung des Frauenwahlrechts 1919 bis hin zu Otto Wels berühmter letzten freien Rede im Reichstag 1933.

Es geht um das Recht auf freie Meinungsäußerung – ein Menschenrecht, das seit Jahrhunderten erstritten und erkämpft wurde, aber immer wieder verteidigt werden muss.

Bereits im Herbst 2017 tourten die „Marktrufer“ über Wochenmärkte in der Kulturregion, wegen des großen Interesses wird die Theateraktion 2018 an weiteren Orten fortgesetzt. red

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