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Interview: Ingrid Rotter: „Das Laufen hilft mir, den Kopf frei zu bekommen“

Die Verwaltungsangestellte Ingrid Rotter (62), Leiterin des Fachdienstes Kultur, Öffentlichkeit und Wirtschaftsförderung, spricht mit Echo-Mitarbeiter Rainer Beutel über ihren sportlichen Ambitionen und erzählt, welche berühmten Sportler sie gerne einmal treffen würde.
Fit ist Ingrid Rotter (62) allemal. Regelmäßig geht sie joggen. Klar, dass die Kulturamtsleiterin am Sonntag, 29. April, auch am Fitmachertag teilnimmt. Fit ist Ingrid Rotter (62) allemal. Regelmäßig geht sie joggen. Klar, dass die Kulturamtsleiterin am Sonntag, 29. April, auch am Fitmachertag teilnimmt.
NAUHEIM. 

Der Fitmachertag, den der Radiosender hr4 am Sonntag, 29. April, beim Frühlingsfest im Atrium ausrichtet, lockt vermutlich Besucher aus ganz Hessen nach Nauheim. Am Montagmittag informierte das Rathaus über Einzelheiten. Die Verwaltungsangestellte Ingrid Rotter (62), Leiterin des Fachdienstes Kultur, Öffentlichkeit und Wirtschaftsförderung, will an der Sportveranstaltung teilnehmen. Echo-Mitarbeiter Rainer Beutel hat sich nach ihren sportlichen Ambitionen erkundigt und erfahren, welche berühmten Sportler sie gerne einmal treffen würde.

Frau Rotter, Sie betreiben viel Sport, wie aus ihrem Facebook- Account erkennbar ist. Was bedeutet es für Sie, fit zu sein?

INGRID ROTTER: Sport ist für mich Ausgleich zur überwiegend sitzenden beruflichen Tätigkeit. Sport hilft mir, körperlich, aber auch geistig, beweglich zu bleiben. Gerade das Laufen hilft mir, den Kopf frei zu bekommen, man kann sozusagen seinen Gedanken freien Lauf lassen. Beim Laufen kommen mir oft die besten Ideen.

Haben Sie Leistungssport betrieben?

INGRID ROTTER: Sport war und ist für mich ein Hobby. Den einzigen quasi „Leistungssport“ betrieben habe ich früher einmal als Mitglied der Squash-Betriebssportmannschaft meines früheren Arbeitgebers Barclays Bank PLC, als wir in einer Liga für Betriebssportmannschaften um Punkte spielten. Squash war damals meine große sportliche Leidenschaft.

Wann sind Sie zum Laufen gekommen?

INGRID ROTTER: Vor circa 25 Jahren, als meine Tochter noch klein war. Laufen war unkompliziert. Die Teilnahme an verschiedenen Lauf-Events weckte außerdem meinen Ehrgeiz, persönliche Bestleistungen zu erzielen. In den vergangenen Jahren bin ich jedoch nur noch „just for fun“ gelaufen, bis zum Start beim Berlin-Halbmarathon, wo mich in diesem Jahr noch einmal der Ehrgeiz packte und wider Erwarten eine Zeit unter zwei Stunden (1:58:13) heraussprang.

Wie oft trainieren Sie denn?

INGRID ROTTER: Ich laufe im Schnitt vier Mal in der Woche zwischen zehn und 15 Kilometer, obendrein gehe ich einmal wöchentlich zur Gymnastik und ins Fitnessstudio. Seit 19 Jahren absolviere ich außerdem regelmäßig das Sportabzeichen.

Gab es auch schon Verletzungen?

INGRID ROTTER: Einmal einen Muskelfaserriss beim Squash, ansonsten glücklicherweise nichts Nennenswertes.

Bei welcher Disziplin nehmen Sie beim Fitmachertag teil, und welchen persönlichen Rekord wollen Sie dabei aufstellen?

INGRID ROTTER: Beim Fünf-Kilometer-Lauf. Erst einmal geht es nur ums Mitmachen. Mal schauen, ob ich mir kurzfristig doch noch ein persönliches Ziel setze. Fünf Kilometer ist allerdings nicht meine Lieblingsdistanz.

Welchen bekannten Sportler oder welche Sportlerin würden Sie gerne einmal persönlich treffen?

INGRID ROTTER: Ich bin ein großer Wintersport- und Leichtathletikfan und ein noch größerer Fußballfan. Manche werden jetzt die Augen verdrehen, aber ich bin schon seit meiner Kindheit durch und durch Fan von Bayern München. Demzufolge würde ich sehr gerne mal den noch amtierenden Trainer Jupp Heynckes treffen. Und Torwart Manuel Neuer.

Warum gerade die beiden?

INGRID ROTTER: Jupp Heynckes, weil mich interessiert, was ihn, obwohl er als Fußballer und Trainer schon alles erreicht hat, motiviert hat, noch einmal das Amt des Trainers zu übernehmen. Er beeindruckt mich als Person, weil er bodenständig wirkt und ohne große Theatralik und Allüren auskommt, und trotzdem oder gerade deshalb so erfolgreich ist. Manuel Neuer, weil er der beste Torwart ist und trotz Verletzungen nicht aufgibt, sondern alles dafür tut, um sich wieder an die Weltspitze zurück zu kämpfen.

Sie haben vermutlich einen guten Einblick – hat Nauheim eigentlich eine sportliche Gemeindeverwaltung?

INGRID ROTTER: Ja, ich denke, das kann man so sagen. Laufen, Kegeln, Tauchen, Tanzen, Gymnastik, Volleyball, Schwimmen, Wandern, Radfahren und Fitnesstraining, das sind die mir bekannten Sportarten, die meine Kollegen ausüben.

Ein Tipp noch für Sportanfänger: Worauf sollte man achten?

INGRID ROTTER: Sport sollte grundsätzlich Spaß machen. Am Anfang sollte man nicht übertreiben, aber auch nicht gleich aufgeben, wenn es nicht so klappt wie man es sich vorstellt. Persönlich war es mir immer wichtig, mir neue Ziele zu setzen und mich damit selbst zu motivieren.

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