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Elektro-Künstler: Interview mit Fritz Kalkbrenner: „Reiner Sound kann Geschichten erzählen“

Mit Fritz Kalkbrenner kommt einer der international renommiertesten Elektro-Musiker beim Love Family Park nach Rüsselsheim. Unsere Redakteurin Stella Lorenz hat mit ihm über seine Musik und seinen Bezug zum Festival gesprochen.
Der Berliner Künstler kommt Ende Juli nach Rüsselsheim. Der Berliner Künstler kommt Ende Juli nach Rüsselsheim.

Sie legen weltweit auf, sind eine internationale Größe im Musikgeschäft. Was verbindet Sie mit einem verhältnismäßig kleinen Festival wie dem Love Family Park, bei dem Sie immer wieder zu Gast sind?

FRITZ KALKBRENNER: Beim Love Family Park wird, im Gegensatz zu vielen anderen Festivals, ausschließlich elektronische Musik gespielt und da ich aus dieser musikalischen Richtung komme, ist das für mich besonders nah dran. Also ein Fachfestival für Fachpublikum.

Sie haben gerade in der Festivalsaison ein straffes Pensum, manchmal sogar zwei Auftritte am Tag in zwei verschiedenen Ländern. Wie schaltet man bei Stress ab, wie entspannen Sie?

KALKBRENNER: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Es reicht schon, einfach keine Termine zu haben und Shows spielen zu müssen. Das ist schon Ruhe und Genuss genug, um dann ausreichend Kraft für die nächsten Auftritte sammeln zu können. Es muss nicht an einem bestimmten Ort oder in einem bestimmten Zustand sein. Sobald der Druck abfällt, ist alles in Ordnung.

Ihr aktuelles Album „Drown“ ist rein instrumental – woher kam die Entscheidung, Ihren Gesang bei dem Album außen vor zu lassen?

KALKBRENNER: Die Entscheidung „Drown“ rein instrumentalisch zu gestalten, ist bewusst getroffen worden. Hierbei ging es darum, meine musikalischen Wurzeln zum Ausdruck zu bringen. Die Vocals, die dann später dazugekommen sind, entsprechen aber nicht dem klassischen House-/Techno-Ursprung. Dennoch soll dieser Track einen Ritt in eben diese Richtung darstellen.

Seit 15 Jahren im Musikgeschäft

Fritz Kalkbrenner, der 1981 in Ost-Berlin geboren wurde, ist seit 15 Jahren im Musikgeschäft. Als Sänger und Produzent ist er weltweit bekannt, legt in internationalen Clubs und bei zahlreichen Festivals auf.

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Inwiefern kann instrumentaler Sound eine Geschichte transportieren? Ist das ein Ziel Ihrer Musik?

KALKBRENNER: Ich bin der Meinung, dass auch reiner Sound dazu im Stande ist, Geschichten zu transportieren. Das passiert dann auf einer assoziativen Ebene. Das ist eins der Ziele, die ich mit meiner Musik versuche zu erreichen. Man versucht ja, etwas zu vermitteln und nicht nur am Ohr des Hörers vorbei zu ziehen.

Worauf freuen Sie sich am 28. Juli in Rüsselsheim am meisten?

KALKBRENNER: Da gibt es viele Dinge auf die man sich freuen kann. Du triffst natürlich viele Freunde und Kollegen. Ein, wie ich bereits am Anfang erwähnt habe, sehr dezidiertes und professionelles Publikum. Wenn es dann noch mit dem Wetter klappt, ist eigentlich alles in Ordnung.

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