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Aktionstag: Jede Menge Sport an einem Tag

Gut besucht war der Tag des offenen Trainings am Sonntag in der Rüsselsheimer Großsporthalle. Nicht nur die Breitensportarten wie Fußball, Handball, Basketball oder Volleyball wurden dort präsentiert, sondern vor allem eher unbekanntere Sportarten.
Die Trainer Makus Seemann (links) und Markus Koch vom JC Rüsselsheim zeigen Taekwondo. Bilder > Foto: Marc Schueler (Marc Schueler) Die Trainer Makus Seemann (links) und Markus Koch vom JC Rüsselsheim zeigen Taekwondo.
Rüsselsheim. 

Als Gemeinschaftsprojekt des Sportbunds Rüsselsheim, Fachbereich Sport und Ehrenamt, und der Fachstelle Asyl war der Tag des offenen Trainings organisiert worden, zu dem auch Flüchtlingsfamilien aktiv angesprochen worden waren. „Wir haben die Nutzer der Großsporthalle angeschrieben und gefragt, ob sie ein offenes Training anbieten wollen. Von den zwanzig Vereinen präsentieren sich hier heute elf, ich finde, das ist eine gute Quote. Und auch mit der Resonanz der Zuschauer und Beteiligten sind wir sehr zufrieden“, lobte Robert Neubauer, Leiter des Fachbereichs Sport und Ehrenamt der Stadt.

Zwar fehlten Vereine oder Abteilungen, die Sportarten wie Handball, Basketball oder Volleyball anbieten, doch das war auch der laufenden Punktrunde und den regelmäßigen Spieltagen an den Wochenenden geschuldet. Zudem mussten sich die Vereine beim Platz in der Großsporthalle koordinieren, was bedeutete, dass den Feld- oder Hallensportarten eher weniger Raum zur Verfügung gestanden hätte. Damit arrangierten sich aber zumindest die Fußballer des TV Haßloch, die am Nachmittag ihr Angebot zeigten und ein Torwandschießen veranstalteten, in der Zeit davor jedoch den Innenraum der Großsporthalle den Leichtathleten der LG Rüsselsheim überließen.

Nicht nur herumstehen

Auch wenn die meisten Angebote eher von Kindern und Jugendlichen zum Kennenlernen wahrgenommen wurden, waren auch einige Erwachsene eifrig dabei, die verschiedenen Sportarten zu testen. Jens Lehniger war mit seinem Sohn Felix zum Tag des offenen Trainings gekommen und hatte viel Spaß. „Mein Sohn möchte heute hier etwas ausprobieren, und ich habe keine Lust, nur herumzustehen“, berichtete er und warf sich auch in seine Sportklamotten.

Zusammen mit seinem Sohn testete er beim SV Disbu zunächst Tischtennis, schaute sich Taekwondo beim JC Rüsselsheim an, bevor das Vater-Sohn-Gespann zu den Leichtathletikangeboten der LG Rüsselsheim stieß. Von den Trainerinnen Annika Schwan und Maja Schweinsberger angeleitet, wurden Sportarten wie Hochsprung, Schlagballwerfen, Kurzsprints oder Hürdenlauf ausprobiert. Für die kleinsten Teilnehmer stand ein Bewegungsparcours zur Verfügung.

„Vielleicht ist für mich auch etwas Passendes dabei, wenn ich Zeit dafür habe.“ Damit sprach Jens Lehniger ein unter Erwachsenen nicht unbekanntes Problem an, Sportangebote zeitlich mit der Arbeit koordinieren zu müssen. Deshalb lobte er die Möglichkeit, die Angebote vieler Vereine einmal ausprobieren zu können.

Holzplatten zerkleinert

Beliebt waren vor allem die Angebote des Judoclubs Rüsselsheim, der seine Sportangebote in Taekwondo und Aikido präsentierte, sowie das Kick-Box- Angebot des Orkan-Teams. „Wir geben allen Interessierten die Möglichkeit, diese Sportarten einmal auszuprobieren, aber wer sich das nicht traut, der kann uns Trainern bei einer Demonstration zusehen“, berichtete Markus Seemann, der als Trainer beim JC Rüsselsheim arbeitet. „Wir zeigen heute die Prüfung zum 5. Dan, das bedeutet die fünfte Wiederholung zum schwarzen Gürtel.“ Für Staunen sorgten die Trainer auch beim Bruchtest, bei dem eine drei Zentimeter dicke Holzplatte mit gezieltem Schlag und gezieltem Tritt zerkleinert wurde.

An der Boulderwand präsentierte sich der Deutsche Alpenverein, in der Turnhalle waren es die Turner der TG. Wer es körperlich weniger anstrengend mochte, der war beim Angebot der Sportjugend richtig. Speedstacking konnte man dort lernen. Dafür braucht man nicht viel Kraft, sondern eher Feingefühl, Koordination und Konzentration, um mit den einzelnen Plastikbechern Pyramiden bauen zu können.

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