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Kommentar: Sexistisch und homophob

Das Programm für die Rap-Night ist ein Schandfleck. Felix Blume alias „Kollegah“ wird als Headliner auftreten. Zuvor steht unter anderem Farid Hamed El Abdellaoui, der sich selbst „Farid Bang“ nennt, auf der Bühne. Die Texte beider sind extrem sexistisch und homophob. Sogar im Vergleich zu vielen anderen sogenannten Gangsta-Rappern. Besonders El Abdellaoui gibt sich nicht einmal die Mühe, seine Tiraden gegen Frauen und jeden, der nicht heterosexuell orientiert ist, in einer Hülle aus Ironie zu verpacken. Auch bei Blume ist sie hauchdünn. Bei ihm umso ärgerlicher: Der junge Mann hat etwas auf dem Kasten, steht etwa kurz vor dem Abschluss eines Jura-Studiums.

Die Veranstalter müssen sich indes die Frage gefallen lassen, wie sich der Auftritt solcher Musiker mit den Werten verbinden lässt, die auf dem Hessentag gefeiert werden sollen. Weltoffen und familienfreundlich geht jedenfalls anders.

Schlimm ist, dass die Verantwortlichen vermutlich wenigstens ungefähr wissen, wem sie da ein Forum bieten. Nur ist es ihnen offenbar schlicht egal. Zumindest, solange eines sicher ist: Dass viele Tickets verkauft werden. Und dafür werden Blume und Abdellaoui garantiert sorgen.

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