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Bauprojekt: Lückenschluss in Bauschheim

Bauschheim bekommt eine Seniorenwohnanlage. Im Februar soll Spatenstich sein.
Eine Seniorenwohnanlage mit 36 Wohneinheiten wird ab Februar auf dieser Fläche in der Rheingauer Straße errichtet. Eine Seniorenwohnanlage mit 36 Wohneinheiten wird ab Februar auf dieser Fläche in der Rheingauer Straße errichtet.
Bauschheim. 

Seit 1960 hat das städtische Wohnungsunternehmen Gewobau elf barrierearme Seniorenwohnanlagen mit insgesamt 267 Wohneinheiten gebaut. Die Gebäude sind fast über das ganze Stadtgebiet verteilt worden. Fast – denn allein der Ortsteil Bauschheim wurde bei der Wahl der Standorte vergessen oder übersehen. Das soll nun korrigiert werden: In dem 1970 nach Rüsselsheim eingemeindeten Dorf wird im Februar nächsten Jahres mit dem obligatorischen Spatenstich der Bau einer Seniorenwohnanlage gestartet, die gut zwei Jahre später bezugsfertig sein soll.

Standort wird das mehr als 6000 Quadratmeter große Grundstück in der Rheingauer Straße, auf dem nach Abriss der „Schimmelkita“ die Pavillons einer provisorischen Betreuungseinrichtung standen. Oberbürgermeister und Gewobau-Aufsichtsratsvorsitzender Patrick Burghardt (CDU) hält den zuletzt häufig aus Bauschheim vorgebrachten Wunsch nach einer altersgerechten Wohnanlage angesichts des offensichtlichen Mankos für nachvollziehbar.

Bei dem Neubau wird die Gewobau ein Novum für Rüsselsheim einführen, das vor 20 Jahren entwickelt und bundesweit unter dem Namen „Bielefelder Modell“ bekannt geworden ist. Wie Geschäftsführer Torsten Regenstein erläutert, wird das Gebäude von einem Dienstleister bewirtschaftet, der seinen Sitz in Geschäftsräumen innerhalb der Wohnanlage haben wird. Ohne vertragliche Bindung können die Bewohner persönliche Pflege, Hilfen beim Putzen oder Einkaufen buchen sowie weitere soziale Angebote nutzen. Solche Leistungsangebote werden nicht auf die Mieter der Seniorenwohnanlage beschränkt. Sie sollen auch für Interessierte darüber hinaus angeboten werden. ber

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