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Parkanlage am Rathaus: Neue Parkplätze im Raunheimer Stadtzentrum

Die Stadt weiht eine neue Parkanlage am Rathaus ein. Damit dürfte sich die Stellplatzsituation dort entschärfen.
Rathaus-Mitarbeiter Jochen Brune zeigt es an: Im Übergangsbereich zur Park-&-Ride-Anlage sind neue Parkplätze gebaut worden, auch die Durchfahrt zu der Parkanlage am Bahnhof ist möglich. Foto: Rüdiger Koslowski Rathaus-Mitarbeiter Jochen Brune zeigt es an: Im Übergangsbereich zur Park-&-Ride-Anlage sind neue Parkplätze gebaut worden, auch die Durchfahrt zu der Parkanlage am Bahnhof ist möglich.
RAUNHEIM. 

Wer zu den Stoßzeiten am Morgen und in den frühen Abendstunden am Rathaus und am Einkaufsmarkt in Raunheim einen Parkplatz braucht, muss ab und an mal eine Ehrenrunde drehen. Denn oft findet sich keine Lücke.

Mit dem Abriss des alten Gewerbegebäudes auf dem ehemaligen Defo-Grundstück vor anderthalb Jahren entspannte sich die Situation zunächst. Zu den 20 bereits vorhandenen Parkplätzen entlang der Gleise kamen weitere 40 provisorische hinzu. Ein Glücksfall für die Autofahrer. Als vor einigen Wochen der Bau für das neue Dienstleistungszentrum begann, war es wieder vorbei mit den zusätzlichen Parkplätzen.

Ab dem morgigen Freitag können die Autofahrer aufatmen. Mit einer kleinen Feier weiht die Stadt von 13.40 Uhr an neue Parkplätze im Süden des Rathausplatzes ein, so stehen dort wieder insgesamt 60 Parkplätze zur Verfügung.

Durchgang geschaffen

Das Besondere an der neuen Parkanlage sind die 20 Parkplätze, die im Durchgang zwischen dem Rathausplatz und der Park-&-Ride-Anlage am Bahnhof entstanden sind, meint Jochen Brune, der im Rathaus den Fachdienst Infrastruktur leitet, nicht ohne einen Anflug von Stolz.

Bisher war nämlich für die Planungen am dort platzierten Oberleitungsmast, an der Überführung der Ludwig-Buxbaum-Allee, Schluss. Bis die Idee geboren worden ist, diesen Bereich für Parkplätze zu nutzen und das Umfeld neu zu modellieren. Jetzt sind dort für eine halbe Millionen Euro nicht nur neue Parkplätze entstanden, sondern auch ein Durchstich für Autofahrer zum Park-&-Ride-Parkplatz.

Der Nebeneffekt: Es ist möglich, von den neuen Parkplätzen direkt über den Park & Ride-Parkplatz zur Bahnhofstraße zu fahren und stattdessen die parallel verlaufende Forsthausstraße links liegen zu lassen.

Der Clou: Die Einbahnstraßenregelung an der Einfahrt Breslauer Straße zum Park-&-Ride-Parkplatz wird zudem aufgehoben, so dass die Autofahrer jetzt in Richtung Breslauer Straße hinausfahren können.

Nicht für Dauerparker

Die 60 Parkplätze sind öffentlich und gebührenfrei, betont Jochen Brune. Er weist bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass es in Raunheim keine kostenpflichtige Parkplätze gibt.

Es wird zunächst keine befristete Parkdauer für die neuen Parkplätze eingeführt. „Wir wollen dort keine Dauerparker“, betont Brune gleichwohl. Die Stadt wird deshalb das Parkverhalten beobachten. Wenn auf den Parkplätzen dauerhaft Fahrzeuge abgestellt werden, wird das 24 Stunden Parken der Park & Ride-Anlage auf den neuen Parkplatz ausgedehnt.

Mit dem Dienstleistungszentrum entstehen noch einmal weitere 40 Parkplätze. Sie sind allerdings dieser Liegenschaft zugeordnet, schränkt der Verwaltungsmitarbeiter ein. Es ist also keine öffentliche Parkfläche. Was allerdings nicht weiter ins Gewicht fällt, handelt es sich doch um neuen, zusätzlichen Parkraum. Zumal einige Ärzte, die bisher im alten Stadtzentrumsgebäude ansässig sind, in das neue Gebäude einziehen werden.

Im Rücken des alten Stadtzentrumsgebäudes stehen ebenfalls 40 Parkplätze zur Verfügung. Die werden mit dem Umzug der Ärzte und den Parkplätzen des Dienstleistungszentrums entlastet. Brune erinnert zudem daran, dass entlang der Robert-Koch-Straße im nächsten Sommer weitere öffentliche 70 Parkplätze gebaut werden. Auch hier ist zeitlich unbefristetes Parken möglich.

Ist der Parkdruck mit den neuen Parkplätzen wirklich entschärft? „Die Situation sollte sich entspannen“, meint Brune. Wobei er durchaus einräumt, dass es an Stadtzentren nie genügend Parkflächen gebe.

Für die Stoßzeiten mache der neue Parkraum jedenfalls Sinn. Zumal Brune auch einen nicht zu unterschätzenden Effekt nennt. Die Nahversorgung und das Rathaus müssten gut erreichbar sein und sollten wegen fehlender Parkplätze nicht zum dauerhaften Ärgernis der Autofahrer führen.

Dort gibt es noch Engpässe

Schwierige Parkverhältnisse herrschen bisweilen zu den Gottesdienstzeiten in der Wilhelm-Leuschner-Straße und auf dem großen Parkplatz zwischen der Mathildenstraße und der Frankfurter Straße wegen

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