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Situation im Gewerbegebiet Blauer See: Rüsselsheim: Müll einfach aus dem Autofenster geworfen

Im August ging das Echo der Beschwerde einer Rüsselsheimerin über die Zustände im Stadtteil Blauer See nach. Vor kurzem erreichte uns ein weiterer Hilferuf der Bürgerin.
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Rüsselsheim. 

Jutta Schäfer ist ehrenamtliche Gassi-Geherin für das Rüsselsheimer Tierheim. Deshalb kann sie die Lage in einer bestimmten Ecke des Gewerbegebiets Blauer See gut beurteilen. Mit schöner Regelmäßigkeit läuft sie jeden Samstag den Alexander-Fleming-Ring und den Karl-Landsteiner-Ring entlang. Im August hatte sie sich an uns gewandt, weil sie der Vermüllung dort nicht länger einfach nur zuschauen und sich darüber ärgern wollte. Bei einem gemeinsamen Gang entlang ihrer üblichen Route gewann auch die Echo-Reporterin den Eindruck, dass die dort Parkenden ihren Müll häufig einfach aus dem Fenster entsorgen.

Die Stadt hatte auf unsere damalige Nachfrage geantwortet, es sei zulässig, dass Brummi-Fahrer dort übernachten. Dennoch wolle man das nicht durch das Aufstellen von Mülltonnen noch fördern, auch wenn das Problem bekannt sei. Statt dessen werde dort aber wöchentlich gereinigt.

Genau das ist es, was Schäfer nun umtreibt. Auf ihren regelmäßigen Runden sehe sie einzelne Müllteile immer wieder sehen. Der Müll sei nicht nur unansehnlich, sondern auch eine Gefahr. Scherben und verdorbene Lebensmittelreste könnten den Tieren Schaden zufügen. Und auch umherfliegenden Papieren und Verpackungen sei deutlich anzusehen, dass sie nicht erst seit einer Woche herumliegen.

Auf die erneute Echo-Nachfrage bei der Stadt hieß es, dass es neben der wöchentlichen Reinigung auch Sonderkontrollen gebe, es sei aber noch niemand auf frischer Tat ertappt worden. mawa

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