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Von Shabby Chic bis Stickarbeiten: Schottische Kuschelkissen sind Blickfang

Der 33. Kreativmarkt in der Stadthalle bot ein Füllhorn der Handwerkskunst. Reizender Blickfang im Eingangsbereich war eine Italienerin mit ihrer Liebe zu Schottland.
Giuseppina Amenta zeigt ihre Liebe zu Schottland. Bilder > Foto: Charlotte Martin Giuseppina Amenta zeigt ihre Liebe zu Schottland.
Groß-Gerau. 

Giuseppina Amenta, zum dritten Mal Ausstellerin beim Kreativmarkt, bot Kuschelkissen aus schottischem Tweed an. Darauf zu sehen: Bilder der typischen Flora und Fauna. „Wenn ich die Nase ins Kissen stecke, ist es, als nehme ich den Duft der Schafe wahr“, sagte die Hobbyschneiderin.

Auch Kannenwärmer, die mancher noch aus Zeiten kennt, als das Kaffeewasser durch den Filter in die Porzellankanne tröpfelte, bot sie an. Die Mützen für die Kaffeekanne sahen wirklich gemütlich aus. Und: „In Schottland werden sie auch gern von Teetrinkern genutzt“, so Amenta.

Blickte der Marktbummler rundum, so stand er einer ideenreichen Fülle von 43 Hobbykunsthandwerkern gegenüber, denn auch in diesem Jahr hatte Indra Lämmermann, Organisatorin des städtischen Kulturamts, 39 Frauen und vier Männer mit individuellen Produkten beim Kreativmarkt vereint.

„Wir hatten deutlich mehr Bewerber als Stellflächen“, sagte sie. Der Kreativmarkt habe sich seit den 80er-Jahren zum Aussteller- und Publikumsmagnet entwickelt – und zwar über die Kreisstadt hinaus. „Neun Hobbykünstler wohnen in der Stadt, 19 kommen aus dem Kreisgebiet, die übrigen aus der ganzen Region“, sagte Lämmermann. Das künstlerische Niveau des Marktes verdiene Respekt, findet sie.

„Schönes für die Sinne“

„So viel Schönes für alle Sinne – das tut der Seele gut“, meinen die Queens of Shabby. Mit nostalgisch verziertem und für neue Zwecke umgestaltetem Allerlei aus Haushalt und Garten haben Bärbel Haschert und Anke Hamm aus Büttelborn seit Jahren viele Stammkunden gewonnen.

Überhaupt waren es am Samstag kurz nach der Eröffnung des Marktes viele langjährige Aussteller, deren Waren von Stammbesuchern auf direktem Weg angesteuert wurden: Auf der Empore fanden sich die Stickarbeiten (Hardanger Stickerei) zweier Seniorinnen aus Worfelden wieder. Die netten Schwestern fertigen feinste Tuchstickerei an. „Stich für Stich Handarbeit, in Geld nicht aufzurechnen.“ Seit 1989 stellen sie beim Kreativmarkt aus.

Und benachbart war auch wieder die Malerin und KVHS-Dozentin Marianne Möller dabei. Sie lud mit Naturbildern mit Blüten und abstrakten Farbverläufen zum Bad im Farbenmeer ein. „Ich freue mich, dass meine Enkelin Rabea Reiß einen Workshop für Kinder anbietet – sie selbst ist sehr kreativ“, so Möller, die der Elfjährigen eine eigene Ausstellungsnische geschaffen hatte.

Näharbeiten, Perlenschmuck, Holz- und Glasarbeiten, Kopfputz, Teddys und Puppen sowie jede Menge Häschen und eiförmige Osterdekoration sorgten nicht nur für Lob, sondern auch für Fachsimpeln zwischen Ausstellern und Käufern.

Vor allem Frauen waren es, die sich mit dem Hingucken nicht begnügten – Stoffe von Hüten und Kissen wurden befühlt. „Herrlich flauschig“, lobte eine Kundin die Strickwaren von Erika Rathmann. Und mancher Bub und Papa sprachen angesichts der Socken, die in den Farben namhafter Fußballclubs gemustert waren, von einem „Volltreffer“. Musste nur noch die passende Größe her. cma

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