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Freies Training: Sie düsen die Dreckpisten herunter

Bei der Dirt-Jam im Ostpark flogen am Freitagnachmittag wieder die Fahrräder durch die Luft. Der Andrang war noch größer als in den Jahren zuvor.
Luca Eckhardt startet auf seinem BMX-Rad in den Parcours. Luca Eckhardt startet auf seinem BMX-Rad in den Parcours.
Rüsselsheim. 

Etwa fünf Meter ist der höchste Hügel auf dem Stadtwerke-Dirt-Gelände im Ostpark hoch. Da muss der BMX-Fahrer schon mutig sein, um sich dort herunter zu trauen. „Man tastet sich an die Höhe heran“, sagt Luca Eckhardt. Der 15-Jährige fährt seit sechs Jahren BMX. „Zuerst fährt man über die kleineren Hügel und steigert sich dann immer weiter. Bis man eben von ganz oben über die schwierigsten Dirt-Park-Elemente fliegen kann.“

Er fahre oft einfach nur so zum Spaß, erzählt der Jugendliche. Wenn es Wettbewerbe in der Umgebung gebe, nehme er jedoch auch an ihnen teil, so wie am Freitag an der Dirt-Jam im Ostpark. Allerdings gehört Eckhardt auch zu den Organisatoren des Wettbewerbs.

Der junge Mann hat noch weitere Pläne. „Wir – das sind fünf weitere erfahrene BMX-Fahrer und ich – bieten ab sofort im Ostpark jeden Dienstag ab 16.30 Uhr ein offenes Training an. Kommen kann jeder, der Lust hat, das Fahren auf dem Dirt-Park zu lernen. Beim Alter der Kids sind wir total offen. Manche Sechsjährige kommen auf dem Parcours schon richtig gut zurecht“, meint Eckhardt.

Wer springt am höchsten?

Dann meint er im Scherz: „Wer will, kann auch gerne mit seinem Laufrad kommen. Je früher man anfängt, desto besser.“ Bei der Dirt-Jam startet Eckhardt in den Disziplinen Bester Trick und High-Jump (Wer springt am höchsten?). Zuvor durften sich die weniger erfahrenen Fahrer ausprobieren. Beim High-Jump schafft es Eckhardt auf Platz eins. In der Disziplin Bester Trick wird er Dritter.

„Der Andrang ist dieses Jahr noch einmal angewachsen“, freut sich Özgür Bilgin von der Jugendförderung. Der jüngste Fahrer sei sieben, der älteste 21 Jahre alt. Es seien etwa 30 erfahrene Biker am Start. „Uns freut in diesem Jahr vor allem, dass so viele Eltern zusehen, wie ihre Kinder den Parcours meistern“, bemerkt Bilgin und schlussfolgert: „Das Interesse wächst.“

Eltern klatschen Beifall

Tatsächlich klatschen Eltern jedes Mal begeistert Beifall, sobald sich eines der Kids mutig über die Hügel traut. Während des Events wummert Hip-Hop-Musik aus einer Box. Die Stimmung ist locker. So traut sich auch der eine oder andere unerfahrene Biker etwas mehr zu.

Das zeigt auch die Siegerehrung am Abend. „Bei den Anfängern zeichnen wir die ersten zehn Plätze aus. Die Profis werden in den ersten fünf Rängen platziert, und beim High-Jump bekommen die ersten drei Plätze eine Auszeichnung. Ein lokaler Fahrradladen hat zudem Sachpreise für die Teilnehmer gespendet “, sagt Eckhardt.

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