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Fest in Rüsselsheim: Sonnenschein und Gurkenmaske: Sommerfest des Neues Gymnasiums

Was vor drei Jahren mit der Einweihungsfeier des neuen Sportplatzes begann, hat mittlerweile als Sport- und Sommerfest einen festen Platz am Neuen Gymnasium. Die engagierten Lehrer, Schüler und Eltern wurden mit herrlichem Sommerwetter für ihren Einsatz belohnt.
Chiara (links) und Daliyah nehmen sich eine kurze Auszeit vom Trubel auf dem Sommerfest. Chiara (links) und Daliyah nehmen sich eine kurze Auszeit vom Trubel auf dem Sommerfest.
Rüsselsheim. 

Im Innenhof des Neuen Gymnasiums duftet es verführerisch nach Steaks und Würstchen. Heiko Hermann, Vorsitzender des Fördervereins, ist zusammen mit Hamed Faten und Alex Robes für die Versorgung der Gäste mit Gegrilltem zuständig. „Wir machen das, um die Schulgemeinschaft zu stärken“, sagen die gut gelaunten Väter.

Am Stand nebenan stehen Joghurt, Gurken und Olivenöl auf dem Tisch. Gibt’s hier etwa Tsatsiki zum Grillfleisch? Melanie Marth verneint lachend. Die Lehrerin erklärt: „Wir dachten, hier ist so viel Trubel, wir wollten einen Gegenpol anbieten.“ Und so sei die Idee mit der Joghurt-Honig-Gurkenmaske geboren worden. Neben der natürlichen Gesichtspflege sind auch eine Ölbehandlungen für Fingernägel und trockene Hände und eine Honigmaske für trockene Lippen im Angebot.

Auf einer Bank sitzen die Schülerinnen Chiara (11) und Daliyah (10) und halten die mit Joghurt eingecremten Gesichter in die Sonne. Gurkenscheiben liegen auf ihren Augen. Die werden nach Abschluss der Einwirkzeit kurzentschlossen aufgegessen.

Platz im Schatten

„Schule ist so anstrengend, da muss man auch mal entspannen“, sagt Lea Schlatmann schmunzelnd. Kollegin Vera Krzepek vervollständigt das Lehrerinnen-Team vom Beauty-Stand. „Es ist schön, die Schüler auch mal außerhalb des Unterrichts zu erleben“, sagt die Pädagogin.

Luis (Zweiter von rechts) und Ertugrul (rechts) treten gegen Henry (links) und Finn beim Tischfußball an. Bild-Zoom
Luis (Zweiter von rechts) und Ertugrul (rechts) treten gegen Henry (links) und Finn beim Tischfußball an.

Der Hof vor dem Schulgebäude ist der Treffpunkt der Eltern. Sie sitzen auf Bierbänken oder haben sich einen Platz im Schatten der Bäume gesucht. Das sonnige Wetter trägt seinen Teil zur entspannten und freundlichen Atmosphäre bei.

Gute Stimmung herrscht auch beim Sackhüpfen. Mira und Jessica treten gegeneinander an, und schnell wird klar, dass auch hier Spaßfaktor weit im Vordergrund steht. Vor lauter Lachen kommen die beiden Schülerinnen nicht weit.

Henry, Finn, Ertugrul und Luis liefern sich ein Match am Tischkicker. Ertugrul und Luis waren schon fleißig. Beim Hochsprungwettbewerb haben sie in ihrem Jahrgang jeweils den ersten Platz belegt. Das Fest sei immer gut, sagt Luis. Überhaupt sei die Schule cool und die Lehrer nett, sind die vier sich einig.

Physik im Freien

Und auch auf dem Sportplatz gegenüber herrscht reges Treiben. Fußbälle werden gekickt, Basketbälle geworfen, und manche Jugendliche flanieren einfach nur um den Platz herum.

Nicole Bleser-Hermann vom Organisationsteam freut sich, dass alles gut läuft. Schon Anfang des Jahres habe die Planung der Aktivitäten begonnen. Jede Klasse habe sich ein Angebot überlegt. Herausgekommen sind auch eine Button-Werkstatt, Straßenkunst, Physik im Freien und Drohnenfliegen.

Nachschub ist unterwegs, die Väter Hamed Faten, Heiko Hermann und Alex Robes (von links) haben noch ein paar Runden am Grill vor sich. Bild-Zoom
Nachschub ist unterwegs, die Väter Hamed Faten, Heiko Hermann und Alex Robes (von links) haben noch ein paar Runden am Grill vor sich.

„Wir vom Förderverein übernehmen die Verköstigung, das Grillen und den Getränkestand“, erklärt Hermann. Schuldirektorin Maja Wechselberger lobt die Eltern: „Die Hauptarbeit hat heute der Förderverein.“ Das deckt sich mit dem Bild der eifrig umherwuselnden Erwachsenen in grünen Polo-Shirts.

Die Erträge des Fests würden überall dort zum Einsatz kommen, wo „Not am Mann ist“, erklärt Hermann, seien es Klassenfahrten, Skifreizeiten, die schulinterne Lernplattform „itslearning“ oder die Bücherei. All diese Aktivitäten und noch manche mehr seien schon mit Finanzspritzen aus dem Förderverein ermöglicht worden.

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