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Wahlkampf geht in die zweite Runde: Ulrike Steinbach und Ingo Kalweit erneut auf Stimmen-Fang

Nach der Wahl ist vor der Stichwahl. Ulrike Steinbach (SPD) und Ingo Kalweit (CDU) werden bis 2. April alles daran setzen, Wähler für sich zu mobilisieren.
Jörg Knoch (links), Kandidat der Freien Wähler Bischofsheim, will mit den Stimmen der BFW dem CDU-Kandidaten Ingo Kalweit (rechts) bei der Stichwahl beistehen. Bilder > Jörg Knoch (links), Kandidat der Freien Wähler Bischofsheim, will mit den Stimmen der BFW dem CDU-Kandidaten Ingo Kalweit (rechts) bei der Stichwahl beistehen.
Bischofsheim.. 

Die Ergebnisse liegen vor, jetzt folgen Analyse und Konsequenzen: Beim ersten Bürgermeisterwahlgang erreichte Amtsinhaberin Ulrike Steinbach (SPD) 42,9 Prozent. Ihr CDU-Konkurrent Ingo Kalweit schaffte es auf 39,4 Prozent. Beide treten am 2. April zur Stichwahl an. Während Bürgermeisterin Steinbach von Anfang an die offizielle Unterstützung der Galb hatte, bekam CDU-Kandidat Kalweit erst am Wahlabend Schützenhilfe: „Meine Wahlempfehlung für den 2. April geht zugunsten von Ingo Kalweit“, bekräftigte Jörg Knoch, kaum dass das Endergebnis vorlag.

Der BFW-Kandidat erreichte 9 Prozent der Stimmen und stellt nun seine Wahlplakate Ingo Kalweit zur Verfügung. „Er kann sie in seinem Sinne überkleben.“ Die großen Banner werde er abnehmen. Auch ansonsten werde er sich aus dem Stichwahlkampf heraushalten, bekräftigte Knoch auf Echo-Nachfrage. Knoch und Kalweit verstehen sich bestens, und das nicht erst seit dem Bürgermeisterwahlkampf. „Nach den Gremiensitzungen trinken wir immer noch ein Bier miteinander“, erzählte Kalweit, der auf seiner Wahlparty von Knoch schon wie der Sieger im Rennen um den Rathaus-Chefsessel gefeiert wurde.

Nicht ganz so klar lautet die Aussage des unabhängigen Kandidaten Thomas Wolf, der es auf 8,6 Prozent brachte. „Die Entscheidung liegt bei jedem einzelnen Wähler. Wer den Wechsel und frischen Wind im Rathaus will, der muss sich allerdings für Ingo Kalweit entscheiden“, formulierte es Wolf gegenüber dem Echo. Auf keinen Fall könne er seinen Wählern und Unterstützern empfehlen, Amtsinhaberin Steinbach zu wählen. Er habe mit der Wahl abgeschlossen, sei mit sich selbst im Reinen, unterstrich er.

Kontakt zu den Bürgern

Ulrike Steinbach und Ingo Kalweit werden die 48 Stunden nach der ersten Wahl nutzen, in ihren Teams das weitere Vorgehen zu besprechen. Beide werden in den kommenden Tagen den direkten Kontakt zu möglichst vielen Bürgern suchen. Dabei ist Ingo Kalweit leicht im Vorteil. „Ich muss schließlich die Verwaltung leiten und kann mich davon nicht so einfach zurückziehen“, erläuterte die Bürgermeisterin.

Ulrike Steinbach hat selbstverständlich auch die Bürgermeisterwahl in Ginsheim-Gustavsburg vom Dezember 2015 im Hinterkopf und muss auf den „GiGu-Effekt“ vorbereitet sein. In der Nachbarstadt hatte SPD-Kandidat Thorsten Siehr von vornherein die offizielle Unterstützung der Grünen, unterlag aber in der Stichwahl dem parteilosen Thies Puttnins-von Trotha. „Die Situation von Ginsheim-Gustavsburg kann man allerdings wohl nicht eins zu eins auf Bischofsheim übertragen“, relativiert sie.

Steinbach und Kalweit werden jetzt auch entscheiden, ob sie kurzfristig noch die eine oder andere Wahlkampfveranstaltung zu bestimmten Themen organisieren.

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