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Sauberhafter Herbstputzt: Vereine wollen bei Müllsammelaktion etwas für die Gemeinschaft tun

Von Beim hessenweiten Sauberhaften Herbstputz wird Müllsammeln zur Gemeinschaftssache. Für Trebur haben sich schon einige freiwillige Helfer aus den Vereinen für die Aktion angemeldet – weitere Teilnehmer sind erwünscht.
Hier soll kein Müll mehr liegen: Ingmar Stelzig, Sandra Wolf und Fabian freuen sich auf den Sauberhaften Herbstputz. Hier soll kein Müll mehr liegen: Ingmar Stelzig, Sandra Wolf und Fabian freuen sich auf den Sauberhaften Herbstputz.
TREBUR. 

Mit einer blauen Mülltüte und einer Greifzange in der Hand steht Ingmar Stelzig aus dem Vorstandsteam des Nabu-Trebur, zusammen mit Mitglied Sandra Wolf und ihrem Sohn Florian auf dem Parkplatz am Riedweg. „Ich habe eben schon an unserem Biotop, gegenüber dem Rewe etwas Müll aufgesammelt, dort werden immer viele Kassenzettel hingeweht“, erzählt Stelzig.

Nun will er zeigen wo es mit dem Müllsammeln am 29. September bei der Aktion Sauberhafter Herbstputz weitergeht. Dann wird nicht nur er, sondern auch weitere Mitglieder des Nabu mit solchen Mülltüten und Handschuhen ausgestattet, Abfall im Bereich des Riedweges, sammeln.

Vereine machen mit

Auch andere Vereine wie die Hegegemeinschaft Rheinauen, der Sportverein der Hundefreunde ,und einige weitere, sowie eine Klasse der Mittelpunktschule, nehmen an der Aktion teil. Jeder wird sich darum kümmern, in einem bestimmten Gebiet in Trebur Müll zu sammeln. Das Ziel: Möglichst viele Parkanlagen, Freizeitflächen, Spielplätze und andere Flächen im Ort von Abfällen zu befreien, bevor das Herbstlaub den Müll verdeckt. Sollte jemand an diesem Tag keine Zeit haben, kann auch ein anderer Termin für die Teilnahme an der Sammelaktion gewählt werden.

Der Nabu Trebur hat sich auch in der Vergangenheit schon bei dieser Aktion beteiligt. „Wir wollen auch diesmal mit unserer Beteiligung darauf aufmerksam machen, wie viel Müll achtlos in die Landschaft geworfen wird“, sagt Stelzig. Die Leute sollten merken, dass der Müll nicht von alleine verschwinde. Auch die neue Umweltbeauftragte Anne Koszela, die für die Aktion zuständig ist, findet es wichtig zu zeigen, wie viel Abfall an Hauptwegen, einfach liegen gelassen wird.

Dass Müll sammeln auch Spaß machen kann, beweist der sieben Jahre alte Florian. Er schnappt sich direkt den interessant aussehenden Greifer, flitzt auf dem Parkplatz herum und wirft alte Taschentücher, eine liegen gelassene Pappverpackung und anderen Müll in den Sack. „Es ist wichtig das Interesse an der Natur auch der nächsten Generation von Klein auf anzuerziehen“, betont Wolf.

Dass Müll leider so oft auf Straßen, Feldern und Wegen und nicht im Abfalleimer landet, sei der Achtlosigkeit vieler Menschen geschuldet. „Die machen sich keine Gedanken darüber – es wird schon jemand wegräumen“, sagt Stelzig. Wichtig sei es, Bürger die ihren Müll achtlos in die Landschaft werden, auf ihren Fehler aufmerksam zu machen. „Man darf nicht wegschauen“, betont Stelzig.

Alle zwei Jahre

Im Jahr 2014 gab es die Müllsammelaktion zum ersten Mal, damals sei ein Riesen Berg an Müll zusammengekommen, weiß Koszela. Nun wird alle zwei Jahre zusammen mit Vereinen, Familien und Bürgern aufgeräumt. Die Gemeinde stellt dabei Eimer, Tüten, Handschuhe und Greifzangen zur Verfügung. Als Abschluss wird es ein gemeinsames Mittagessen geben, dass der Rewe in Trebur spendet.

Anmelden können sich Vereine noch bis zum 24. September mit einem Anmeldebogen, der im Gemeindeblättchen verteilt wurde, an die Vereine ging und auch auf der Facebook-Seite „Treburer Allerlei“ zu finden ist.

Der ausgefüllten Bogen kann dann per Mail an anne.koszela@trebur.de oder per Post an das Rathaus, verschickt werden. Bei Fragen steht die Umweltbeauftragte Anne Koszela unter der Telefonnummer (0 61 47) 2 08 74 zur Verfügung.

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