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Ganz hoch hinaus: Zwei Rüsselsheimer schicken zum Start ihrer Wohltätigkeitsaktion ein Stoff-Äffchen in die Stratosphäre

Bastian Behrendt und Antonios Kolios haben die Vereinigung Funky Monkey Racing gegründet und wollen damit abenteuerliche Veranstaltungen unterschiedlichster Art organisieren. Teilnehmen darf jeder, sofern er eine bestimmte Voraussetzung erfüllt hat. Der Auftakt führte ganz schön hoch hinaus.
Dieses Stoff-Äffchen braucht keinen Raumanzug. Aus dem Maskottchen Funky Monkey ist Space Monkey geworden. Eine Kamera hat den abenteuerlichen Aufenthalt in der Stratosphäre festgehalten. Dieses Stoff-Äffchen braucht keinen Raumanzug. Aus dem Maskottchen Funky Monkey ist Space Monkey geworden. Eine Kamera hat den abenteuerlichen Aufenthalt in der Stratosphäre festgehalten.
Rüsselsheim. 

In aller Herrgottsfrühe trafen sie sich am Mainvorland: Bastian Behrendt und Antonios Kolios hatten allerlei Equipment dabei, um hoch hinaus zu gelangen. Doch die Stratosphäre ist für Menschen nicht gerade ein geeigneter Ort zum Wohlfühlen: zu kalt, zu dünn die Luft in einer Höhe zwischen elf und 50 Kilometern. Kein Problem hatte jedoch das lustige Maskottchen „Funky Monkey“. Mit einem Ballon stieg das putzige Stoff-Äffchen höher und höher, auf den ersten Metern noch begleitet von einer Drohne, die aber bald abdrehen musste.

Kamera geborgen

Irgendwann war der Ballon nur noch so groß wie ein Stecknadelkopf und nahm seinen Weg, nur bestimmt vom Wind. Doch ein GPS-Sender hielt ständigen Kontakt zur „Bodenstation“. Zügig drifteten Ballon mit Äffchen Richtung Frankfurt, um dann nach Südosten abzubiegen. „Bald wird das Äffchen landen“, grinste Antonios Kolios. Das war für ihn und seinen Kumpel Bastian Behrendt das Signal zum Aufbruch. Denn jetzt galt es, das Äffchen zu bergen – und damit auch die Kamera, die den abenteuerlichen Flug in die Stratosphäre mitgemacht und hoffentlich tolle Bilder geschossen hat.

70 Kilometer entfernt

Beim unterfränkischen Eichenbühl, mehr als 70 Kilometer von Rüsselsheim entfernt, wurden die Jäger des verlorenen Äffchens zweieinhalb Stunden nach dem Start schließlich fündig. Das erste Sichten von Fotos und Film zauberte ein verzücktes Lächeln auf die Gesichter von Bastian Behrendt und Antonios Kolios. Die Mission war geglückt. Aus „Funky Monkey“ ist „Space Monkey“ geworden. Gut 600 Euro hat der Spaß die beiden 33-Jährigen gekostet.

Die früheren IKS-Schüler Bastian Behrendt (links) und Antonios Kolios stehen hinter Funky Monkey Racing.

Solche und ähnliche, zum Teil verrückt-abenteuerliche Veranstaltungen wollen Bastian Behrendt und Antonios Kolios künftig regelmäßig anbieten. Denn beide Rüsselsheimer stehen hinter der Vereinigung Funky Monkey Racing. An den Ausflügen, Rallyes und modernen Schnitzeljagden in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland können im Prinzip alle teilnehmen, die Zeit, Lust und Laune haben, sofern sie eine bestimmte Voraussetzung erfüllen: Sie müssen zuvor Geld für eine soziale oder gemeinnützige Sache gespendet haben.

„Wir kennen solche Aktionen. Die Teilnahme daran kostet zum Teil ganz schön viel Geld, auch wenn die Summe dann als Spende weitergereicht wird“, erläutern Behrendt und Kolios. Sie verlangen daher von ihren Teilnehmern nur eines: Zeigt uns eure aktuellen Spendenquittungen, und wenn sie mindestens 500 Euro ausweisen, dürft ihr an unseren Aktionen teilnehmen.

Der Start des Ballons mit dem Äffchen war eine Werbeaktion. Für den Herbst ist die erste Veranstaltung geplant, über die die beiden allerdings noch nicht viel verraten wollen. Nur so viel: Es geht um eine Hölle und viel PS.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.funky-monkey.racing.

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