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Andreas Gabalier findet Halt in seinem Glauben

Als Schlagersänger sorgt er für gute Laune. Aber Andreas Gabalier musste schon harte Schicksalsschläge einstecken.
Andreas Gabalier hält nichts von der Instrumentalisierung des Kreuzes. Foto: Uwe Anspach Andreas Gabalier hält nichts von der Instrumentalisierung des Kreuzes.
München. 

Schlagersänger Andreas Gabalier (33) sieht den Glauben als Stütze in schwierigen Lebenslagen. „Nach dem Verlust des Vaters und der kleinen Schwester hätte ich das ohne den Glauben nicht meistern können”, sagte der Österreicher der „Süddeutschen Zeitung”.

Gabaliers Vater und Schwester begingen beide Suizid. „Ich bete hier und da, gehe gerne in die Kirche und zünde ein Licht an in den Städten, wo ich spiele”, sagte Gabalier, der mit Liedern wie „I sing a Liad für Di” und „Hulapalu” bekannt geworden war.

In seinem Haus in Graz hänge etwa ein Kreuz. Dennoch empfinde er es als „sehr traurig”, dass das Christuskreuz „politisch instrumentalisiert” werde, sagte er mit Blick auf die Debatte um den Kreuzerlass des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). Am Samstag steht Gabalier mit seiner „Volks Rock'n'Roll”-Show vor 70 000 Zuschauern auf der Bühne des Olympiastadions in München.

(dpa)
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