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Dax knapp im Plus - Aber weiter viele Baustellen

Händler verfolgen im Handelssaal der Börse in Frankfurt die Kursentwicklung. Foto: Boris Roessler Händler verfolgen im Handelssaal der Börse in Frankfurt die Kursentwicklung.
Frankfurt/Main. 

Nach dem Kurseinbruch in der Vorwoche steht der deutsche Aktienmarkt weiter unter Druck. Der Dax kämpfte sich gleichwohl gegen Mittag in die Gewinnzone mit plus 0,05 Prozent auf 11 530,03 Punkte.

Für den Index der mittelgroßen Werte, dem MDax, ging es um 0,85 Prozent auf 23 667,24 Punkte nach unten. Wegen einer technischen Panne hatte der Börsenhandel in Frankfurt am Montag erst mit über einer Stunde Verspätung begonnen. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone notierte gegen Mittag prozentual unverändert.

Es gibt derzeit zu viele Baustellen, die größere Kursgewinne am deutschen Aktienmarkt verhindern. So lösten sich große Hoffnungen auf einen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen vor dem EU-Gipfel am Mittwoch erst einmal in Luft auf. Der Haushaltsplan Italiens, den das Land nun zur Überprüfung bei der EU-Kommission einreichen muss, gilt als weiterer Belastungsfaktor. Italien ist hoch verschuldet, will aber noch mehr Schulden machen.

Dass die USA und Saudi-Arabien im Streit um die mutmaßliche Ermordung des saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi nun auf Konfrontationskurs gehen, schmeckt Börsianern ebenfalls nicht. Und dann fürchten Marktteilnehmer noch die steigenden US-Zinsen, die in der Vorwoche neben dem Handelsstreit zwischen USA und China der Hauptauslöser für den Ausverkauf an den Börsen waren.

Unter den Einzelwerten verbuchten am Montag die schwer angeschlagenen Ceconomy-Aktien Kursgewinne von 4 Prozent. Am Markt wird die Aussicht auf eine neue Führungsriege beim Elektronikhändler begrüßt. Im Dax markierten die Papiere der Lufthansa mit 18,15 Euro ein neues Tief seit August 2017. Zuletzt kosteten sie am Dax-Ende 18,54 Euro - ein Minus von mehr als 3 Prozent.

(dpa)
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