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Dax profitiert von guten Wirtschaftsdaten

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen
Frankfurt/Main. 

Gute Konjunktursignale aus Europa haben dem Dax am Dienstag etwas Auftrieb gegeben. Vor allem das Rekordhoch des Ifo-Geschäftsklimas sorgte für gute Stimmung, während zeitgleich auch Stimmungsdaten aus den Chefetagen der Eurozone einen ungewöhnlich hohen Grad an Optimismus verbreiteten.

Der deutsche Leitindex schloss 0,31 Prozent höher bei 12 659,15 Punkten. Er trotzte so dem Terroranschlag in Manchester und dem Euro, der am Dienstag bis zum späten Nachmittag auf seinem hohen Niveau über 1,12 US-Dollar verblieb. Am Vortag war die Gemeinschaftswährung noch für leichte Verluste verantwortlich gemacht worden, weil ein starker Euro tendenziell die Exporte verteuern kann.

Auch in der zweiten Börsenreihe ging es am Dienstag nach oben: Der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen legte im Schlepptau des Dax um 0,20 Prozent auf 25 018,09 Punkte zu. Der Technologiewerte-Index TecDax überbot seine Indexkollegen mit einem Anstieg um 0,68 Prozent auf 2236,57 Punkte.

Im Dax stand einmal mehr der Autosektor im Blickfeld. Während BMW-Aktien mit gut einem halben Prozent davon profitierten, dass die britische Bank HSBC ihre negative Empfehlung aufgegeben hatte, kamen Daimler-Papiere mit 0,8 Prozent unter Druck. Belastend wirkten sich hier staatsanwaltschaftliche Durchsuchungen im Zusammenhang mit Dieselfahrzeugen aus. Einem Händler zufolge schrillen bei dem Thema unter Investoren sofort die Alarmglocken.

Die Dax-Spitze nahmen die Eon-Aktien mit einem Satz nach oben um fast 4 Prozent ein. Dass sie bei rund 7,68 Euro ihren höchsten Stand seit September erreichten, begründeten Börsianer mit andauernder Euphorie im Sektor, der zuletzt schon in der Gunst der weltweiten Investoren gestiegen war. Bei den Anlegern in Frankfurt änderte sich nun aber die Prioritätenfolge: Tags zuvor hatten noch RWE die Spitze im Dax inne gehabt.

Weil konkrete Nachrichten auf Unternehmensseite Mangelware waren, sorgten vor allem Analystenkommentare für Aufsehen. Die Aktien des Anlagenbauers Dürr waren mit plus 1,75 Prozent gefragt, die Zalando-Aktien sprangen mit 3,37 Prozent an die MDax-Spitze.

Auch auf europäischer Bühne ging es nach oben: Der EuroStoxx 50 rückte noch deutlicher als der Dax um etwa ein halbes Prozent auf 3595,03 Punkte vor. Der französische Leitindex CAC 40 schloss in Paris ebenfalls mit rund einem halben Prozent im Plus. In London jedoch schloss der FTSE 100 mit einem kleinen Minus. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stand zum Handelsschluss in Europa etwas höher.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,19 Prozent am Montag auf 0,21 Prozent, während der Rentenindex Rex um 0,16 Prozent auf 141,27 Punkte fiel. Der Bund Future stand kaum verändert bei 160,89 Punkten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs des Euro am Nachmittag auf 1,1215 (Montag: 1,1243) US-Dollar festgesetzt.

(dpa)
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