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Warum gibt es an Tankstellen Dieselhandschuhe?

Viele Tankstellen bieten ihren Kunden sogenannte Dieselhandschuhe an. Oft stehen sie kostenfrei in einem Spender zur Verfügung. Warum sollten Verbraucher von ihnen Gebrauch machen? Und warum nur beim Tanken mit Dieselkraftstoff?
Beim Tanken kann auch mal etwas daneben gehen. Ohne Dieselhandschuhe können dann Schadstoffe aus dem Dieselgemisch auf die Haut gelangen. Foto: Daniel Karmann/dpa Beim Tanken kann auch mal etwas daneben gehen. Ohne Dieselhandschuhe können dann Schadstoffe aus dem Dieselgemisch auf die Haut gelangen.
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An der Dieselzapfsäule gibt es meist in Griffnähe Spender mit Einmalhandschuhen aus Kunststoff. Diese sogenannten Dieselhandschuhe sollen die Hände des Autofahrers beim Tankvorgang schützen, damit keine Schadstoffe über die Haut in den Körper gelangen, erläutert der Tüv Nord.

Für das Tanken mit Benzin werden diese Handschuhe nicht angeboten, weil sich Benzin deutlich schneller verflüchtigt, nicht so lange auf der Haut haftet. Diesel sei dagegen dickflüssiger als Benzin, rieche intensiver, verfliege langsamer und hafte dadurch länger auf der Handoberfläche, so die Prüforganisation.

Tankstellenbetreiber müssen die Einmalhandschuhe fürs Dieseltanken zwar nicht anbieten, sie tun es jedoch in der Regel als Gratis-Service für die Kunden. Und auch wenn das Tragen von Dieselhandschuhen beim Tanken nicht Pflicht ist, rät der Tüv Nord aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen dazu.

(dpa)
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