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Fondsbesteuerung wird ab 2018 geändert

Die Steuerregeln für Investmentfonds ändern sich ab kommenden Jahr. Zu beachten sind dabei einige Details. Der Fondsverband BVI weist auf die wichtigsten Punkte hin.
Durch die Steuerreform werden Privatanleger wohl nicht mehr Steuern zahlen als bisher. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Durch die Steuerreform werden Privatanleger wohl nicht mehr Steuern zahlen als bisher. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Frankfurt/Main. 

Neue Steuerregeln für Anleger: Ab 2018 müssen in Deutschland aufgelegte Publikumsfonds auf bestimmte inländische Erträge Steuern in Höhe von 15 Prozent aus dem Fondsvermögen zahlen. Bislang werden nur die Anleger besteuert, nicht aber die Fonds.

Versteuern müssen Fonds künftig Dividenden, Mieterträge und Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien, falls diese Einkünfte aus Deutschland stammen. Darauf weist der Fondsverband BVI in einer Broschüre hin.

Wichtig zu beachten: Durch die neuen Regeln fällt außerdem der Bestandsschutz für Fondsanteile weg, die Anleger vor 2009 erworben haben. Für betroffene Privatanleger gilt aber ein Freibetrag von 100 000 Euro. Kleinanleger bleiben damit weitestgehend von der Neuregelung verschont.

(dpa)
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