Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... 12°C

Altersvorsorge: Wer von der Riester-Rente profitiert

Die Riester-Rente hat keinen guten Ruf. Doch nüchtern betrachtet lohnt sie sich für viele - finden zumindest die Experten der Stiftung Warentest. Die Voraussetzung: Versicherte wählen den richtigen Vertrag und nutzen die staatliche Förderung voll aus.
Symbolbild: dpa Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn Symbolbild: dpa
Berlin. 

Teuer und wenig rentabel - das sind nur zwei der Kritikpunkte an der Riester-Rente. Trotzdem kann sich diese Form der Altersvorsorge für Verbraucher lohnen.

Riestern hat aus Sicht der Stiftung Warentest einen entscheidenden Vorteil: Es gibt staatliche Zulagen und Steuerersparnisse. In Zeiten niedriger Zinsen kann allein das schon für Rendite sorgen.

Der Haken: Es ist nicht leicht, gute Angebote zu finden, heißt es in der Zeitschrift „Finanztest” (Heft 10/2017). Versicherer und Banken bieten kaum noch klassische Riester-Rentenversicherungen und Banksparpläne an. Besser sieht es bei den Riester-Fondssparplänen und Fondspolicen aus - diese bieten die höchsten Ertragschancen.

Eine Riester-Rentenversicherung ist vor allem für Kunden geeignet, die sich um wenig kümmern wollen. Ein solcher Vertrag ist aber nur empfehlenswert, wenn der Kunde regelmäßig und bis zum Vertragsende einzahlt. Die empfohlene Mindestlaufzeit liegt laut „Finanztest” bei 15 Jahren. Allerdings fanden die Experten für ihren Test nur neun Angebote, die derzeit verfügbar sind.

Riester-Banksparpläne bieten kaum noch Geldinstitute an: Zwei überregionale Banken nahmen die Warentester lediglich unter die Lupe und einen regionalen Anbieter. Die Produkte schnitten dabei eher durchschnittlich ab. Für den Abschluss eines Banksparplanes sprechen geringe Kosten und gute Wechselmöglichkeiten zu anderen Riester-Produkten. Mini-Zinsen und wenig Auswahl fallen negativ auf.

Rendite-Chancen haben Sparer mit Fondssparplänen oder Fondspolicen. Wie gut die Produkte abschneiden, hängt hier auch von den Kosten ab, berichtet „Finanztest”. Entsprechende Informationen finden Anleger in den Produktinformationsblättern (Pib). Ein wichtiger Punkt: Die Kosten für Serviceleistungen unterscheiden sich zum Teil erheblich. Während einige Anbieter keine Gebühren für Vertragswechsel oder Kündigung verlangen, berechnen andere hier bis zu 100 Euro.

(dpa)
Mehr aus Geld & Recht

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse