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Hörprobleme bei Erkältung sind kein Grund zur Sorge

Eine Erkältung wirkt sich meist auf den gesamten Körper aus. Besonders Hals, Nase und Ohren hängen zusammen. Wie es zu Hörproblemen während einer Erkältung kommt.
Bei einer Erkältung ist meist nicht nur die Nase betroffen - sondern auch die Ohren. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Bei einer Erkältung ist meist nicht nur die Nase betroffen - sondern auch die Ohren.
Freiburg. 

Während einer Erkältung bekommen manche Menschen auch Hörprobleme. „Ganz hinten in der Nase liegt die Öffnung zur eustachischen Röhre”, erklärt Michael Deeg vom Deutschen Berufsverband der HNO-Ärzte. Diese belüftet das Ohr.

Schwillt die Nasenschleimhaut im Rahmen einer Erkältung an, funktioniert daher die Belüftung des Ohrs manchmal nicht mehr. Dort kann sich auch Flüssigkeit sammeln. „Daher rührt dann das taube Gefühl.” Ein Grund zur Sorge ist das nicht, beruhigt der Facharzt. In der Regel klingt die Erkältung von allein ab, und das Hörvermögen kommt zurück. Wird es sehr unangenehm, helfen während des Infekts abschwellende Nasentropfen. Geht das Ohr sehr oft zu oder nach der Erkältung nicht wieder auf, sollte der Betroffene lieber zu einem HNO-Arzt gehen.

(dpa)
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