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Mit gefundenem Eichhörnchen-Baby auf die Mutter warten

Eichhörnchen sind quirlige Waldbewohner. Manchmal geht den Müttern ihr Nachwuchs verloren. Doch keine Sorge, Finder können die Jungtiere bedenkenlos berühren und in Sicherheit bringen.
Wer ein Eichhörnchenbaby findet, darf es anfassen. Eichhörnchenmütter stören sich nicht am menschlichen Geruch. Foto: Ursula Bauer/Aktion Tier/dpa-tmn Wer ein Eichhörnchenbaby findet, darf es anfassen. Eichhörnchenmütter stören sich nicht am menschlichen Geruch.
Berlin. 

Wer im Garten, Park oder Wald ein Eichhörnchenbaby findet, sollte sich nicht zu schnell vom Fundort entfernen. Oft ist die Mutter noch in der Nähe, erläutert die Aktion Tier.

Die Sorge, dass das Tier nicht mehr von der Mutter angenommen wird, wenn man es angefasst hat, ist bei Eichhörnchen unbegründet. Am besten setzen Finder das Tier in einen ausgepolsterten Korb oder Karton und stellen es an einen sicheren Ort.

Ungeschützt sei die Gefahr zu groß, dass Greifvögel oder Hunde es verletzen könnten, warnen die Tierschützer. Finder warten am besten mindestens eine Stunde, ob die Eichhörnchenmutter auftaucht. Sobald sie zu sehen ist, kann man das Junge in ein Tuch setzen und es auf den Boden legen. Es muss gut zu sehen sein und wird dann in der Regel schnell abgeholt.

Lässt sich die Eichhörnchenmutter nicht blicken oder ist das Baby deutlich abgemagert oder verletzt, bringt man es am besten in eine spezialisierte Auffangstation .

(dpa)
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