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Zum Herbstbeginn noch schnell den Rasen vertikutieren

Mulch und Moos hatten viel Zeit zu wachsen. Das zerstört einen dichten, gepflegten Rasen. Deshalb sollten Gärtner jetzt noch einmal zum Vertikutierer greifen.
Beim Vertikutieren wird aus dem Rasen überflüssiges und abgestorbenes Material entfernt. Foto: Nestor Bachmann/dpa-tmn Beim Vertikutieren wird aus dem Rasen überflüssiges und abgestorbenes Material entfernt.
Berlin. 

Typischerweise wird der Rasen im Frühling vertikutiert. Allerdings sollten insbesondere Besitzer von Mulchmähern und Rasenrobotern das ein zweites Mal im Herbst erledigen. Dazu rät Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin.

Dieses selbstmulchende Mähen hinterlässt über das Jahr eine dicke Schicht totes Gras, das zu einer Humusschicht wird, erklärt die Gartenexpertin. Das wiederum fördert allerdings auch die Entwicklung von Moos. Daher rät Van Groeningen: Auch wenn das Entstehen einer Humusschicht gewünscht ist und viele Vorteile mit sich bringt, im Herbst aber sollte aus dem Rasen überflüssiges Material entfernt werden. Das unterbindet das Wachstum von Moos und versorgt den Boden besser mit Luft.

Auch mit dem herkömmlichen Rasenmäher geschnittene Grundstücke benötigen oft ein zweites Mal Vertikutieren zum Saisonende. Im Laufe des Jahres hat sich auch hier viel abgestorbenes Pflanzenmaterial angesammelt.

Van Groeningen rät, das Vertikutieren baldmöglichst zu Herbstbeginn zu erledigen, spätestens bis Mitte Oktober. „Dann hat der Rasen noch genug Zeit zum Erholen vor dem Winter”, so die Gartenexpertin.

Im Zuge des Vertikutierens wird auch der Herbstdünger verabreicht. Er ist anders als die üblichen Mischungen für Gräser im Frühjahr oder Sommer stickstoffarm und reich an Kalium, was die Entwicklung der Wurzeln fördert und damit vor Krankheiten schützt.

(dpa)
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