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Snack aus dem Wald: Bucheckern sammeln und rösten

Beim Herbstspaziergang sollten neben Kastanien und Eicheln vor allem Bucheckern gesammelt werden. Denn die dreikantigen Nüsse verwandeln sich in der Küche schnell zu einer Knabberei oder einem Brotaufstrich.
Der Herbst ist die beste Zeit, um Bucheckern zu sammeln. Foto: Philipp Schulze/dpa Der Herbst ist die beste Zeit, um Bucheckern zu sammeln.
Bonn. 

Wer im Wald unterwegs ist, kann Bucheckern zum Essen mit nach Hause nehmen. Frisch geröstet sind die Früchte nicht nur eine leckere Knabberei für zwischendurch, sondern schmecken auch sehr gut als Topping für den Salat, im Pesto oder in einem Brotaufstrich.

In Backrezepten können Bucheckern Wal- oder Haselnüsse ersetzen. Nicht alle Früchte der Rotbuche sind aber gefüllt: Um die leeren Hüllen auszusortieren, gibt man einfach alle Eckern in eine große Schüssel mit Wasser und fischt die oben schwimmenden Früchte ab. Die vollen Bucheckern sinken auf den Boden und werden über ein Sieb abgegossen. Nass lassen sie sich auch einfacher schälen. Mit einem Messer wird die Spitze der Hülle abgeknipst und eine der drei Seitenschalen abgezogen. Dann fällt die Nuss heraus und muss nur noch von ihrem feinen Flaum befreit werden. Darauf weist das Bundeszentrum für Ernährung hin.

Vor dem Essen sollte man Bucheckern unbedingt erhitzen. Denn sie enthalten den schwach giftigen Stoff Fagin. Er kann in größeren Mengen Bauchschmerzen verursachen, ist aber hitzeinstabil und lässt sich dadurch verringern. Am besten werden die Eckern mit heißem Wasser übergossen oder für einige Minuten in der Pfanne geröstet.

(dpa)
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