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Twitter nimmt Nutzernamen aus Antwort-Tweets heraus

Twitter versteht sich als Mikrobloggingdienst. Das bedeutet, dass Nutzer mit einer begrenzten Zeichenzahl auskommen müssen. Und bei Antworten wurde bisher auch der Nutzername mitgezählt. Doch das soll sich nun ändern.
Beim Schreiben eines Antwort-Tweets erscheint der Nutzername künftig über der Nachricht. So bleibt mehr Platz für den Text. Foto: Ole Spata/dpa Beim Schreiben eines Antwort-Tweets erscheint der Nutzername künftig über der Nachricht. So bleibt mehr Platz für den Text. Foto: Ole Spata/dpa
Berlin. 

Twitter macht einen weiteren Schritt, um Nutzern mehr Platz in den Grenzen eines Tweets freizumachen. Der Nutzername, der bisher am Anfang einer Antwort stand, werde in Zukunft über der Nachricht erscheinen und damit auch nicht in das 140-Zeichen-Limit einfließen, kündigte Twitter an.

Dass die @-Namen nicht mehr beim Zählen der verfügbaren Zeichen berücksichtigt werden sollen, war bereits im Mai 2016 angekündigt worden. Im vergangenen Jahr nahm Twitter bereits Links zu angefügten Multimedia-Inhalten wie Fotos oder Videos aus der Berechnung des 140-Zeichen-Limits heraus.

Zuvor hatte Mitgründer und Chef Jack Dorsey auch eine Abschaffung der Obergrenze ins Gespräch gebracht - am Ende wurde sie aber nur für Direktnachrichten zwischen den Nutzern gekippt. Die Beschränkung auf 140 Zeichen ging ursprünglich beim Start 2006 auf die Längen-Limits von SMS zurück, wurde dann aber zum Markenzeichen des Kurznachrichtendienstes.

Twitter kämpfte zuletzt immer wieder gegen rote Zahlen und ein verlangsamtes Wachstum an. Dorsey will das Unternehmen stärker auf aktuelle News und Video-Inhalte ausrichten.

(dpa)
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