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Neuseeland erwägt Touristensteuer und höhere Visa-Gebühren

Neuseeland wird als Reiseziel immer beliebter. Der Tourismus tut der Wirtschaft des Landes gut - belastet aber auch Infrastrukturen. Daher zieht die Regierung Konsequenzen.
Voraussichtlich wird das Bezahlen für Touristen in Zukunft teurer. Foto: Jörg Carstensen Voraussichtlich wird das Bezahlen für Touristen in Zukunft teurer.
Wellington. 

Reisen nach Neuseeland werden für Touristen künftig womöglich teurer. Eine Steuer von bis zu 35 Neuseeland-Dollar (rund 21 Euro) könnte Urlauber ab Mitte 2019 treffen.

Das teilte der neuseeländische Tourismusminister Kelvin Davis am Freitag bei der Vorstellung eines Entwurfes für neue Einreiseregelungen mit. Auch die Gebühren für Studenten- und Arbeitsvisa könnten demnach steigen. Bis September will die Regierung über den Entwurf beraten. Dann wird eine Entscheidung erwartet.

„Neuseeland ist ein außergewöhnliches Ziel für Touristen”, teilte Davis mit. Die Zahl der Urlauber steige stetig. „Aber mit dem Erfolg kommt auch Belastung”, fügte er hinzu.

Die Tourismusbranche in dem Land boomt: 2017 machten 3,8 Millionen Menschen in Neuseeland Urlaub, das selbst nur eine Einwohnerzahl von 4,5 Millionen Menschen hat. Im Jahr 2024 wird mit 5,1 Millionen Touristen gerechnet. Damit steigen auch die Kosten für die öffentliche Infrastruktur, sagte Davis. Einige Regionen bräuchten dringend Mittel, um etwa neue Parkplätze und Toiletten zu finanzieren.

Auch die Kosten für die Beantragung von Visa sollen nach dem neuen Entwurf steigen: Für ein Arbeitsvisum um 54 Prozent und für ein Studentenvisum um 6,5 Prozent.

(dpa)
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