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Judo: Das Werk vollenden

Von Samurai Offenbach steht vor dem größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte. Am letzten Kampftag reicht dem Team ein Punkt, um in die Bundesliga aufzusteigen.
Leistungsträger im Offenbacher Judo-Team: der Grieche David Tsokouris (in blau). Foto: Christian Klein (Foto Klein) Leistungsträger im Offenbacher Judo-Team: der Grieche David Tsokouris (in blau).
Offenbach. 

„Wir sind alle angespannt“, sagt Markus Horn, der Teammanager des Judo-Zweitligisten 1. SC Samurai Offenbach. Im positiven Sinne freilich. Am späten Samstagnachmittag, um 17 Uhr, kann dann der SC das Werk vollenden, auf das der Verein seit mehreren Monaten hinarbeitet und für das schon seit Jahren Aufbauarbeit betrieben wurde. Der Weg soll in die Bundesliga führen.

Keine Frage, dass die Offenbacher für morgen nichts dem Zufall überlassen, auch wenn die Aufgabe gegen den VfL Riesa lösbar ist, denn die Sachsen haben mit dem Aufstieg nichts mehr zu tun. Ein Punkt genügt, um den Aufstieg perfekt zu machen.

Falls Meister und Aufsteiger Speyer (12 Punkte) auch seinen letzten Kampf beim Tabellendritten Erlangen (8) gewinnen sollte, dann kann sich Samurai (9) sogar eine Niederlage erlauben. Ebenso, wenn der Vierte Heidelberg/Mannheim (7) in Sindelfingen nicht doppelt punktet. In dieser Saison steigen die Teams auf den Plätzen eins bis drei auf, da die Bundesliga Süd auf neun Mannschaften aufgestockt wird.

„Wir stellen das stärkste Team, das wir aufbieten können“, betont Horn. Die beiden Ausländerplätze nehmen also der Grieche David Tsokouris und der Pole Kamil Grabowski ein. Auch die Leistungsträger Leon Ehmig und Brian-Miles Smith, die in den vorigen Monaten aus Verletzungsgründen nicht wie erhofft zum sportlichen Erfolg beitragen konnten, stünden laut Horn bereit. Doch egal wer auf den Matten sein wird, die Motivation könnte bei den Offenbachern an diesem Tag nicht größer sein.

Derweil laufen im Hintergrund längst die Sondierungen für das kommende (Kampf-)Jahr. „Ziel ist es, das alles größer aufzuziehen“, erklärt Horn. Die Sporthalle der Edith-Stein-Schule, wo Riesa empfangen wird, genügt nicht Erstliga-Ansprüchen. In der Mehrzweckhalle der TSG Bürgel wären indes erstklassige Voraussetzungen gegeben. „Das Ganze darf halt nicht mit den Handball-Terminen des Vereins kollidieren“, sagt Horn. Gespräche mit der Stadt Offenbach über eine Nutzung würden geführt. Die vor sechs Jahren eingeweihte Sportfabrik kostete über vier Millionen Euro und wurde komplett mit öffentlichen Geldern finanziert.

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