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Fußball: Alexandros Theodosiadis will Hessen Dreieich anführen

Dreieichs Neuzugang Alexandros Theodosiadis ist im Rhein-Main-Gebiet ein bekanntes Gesicht. Der 29-Jährige spielte bereits für den FSV Frankfurt und Kickers Offenbach. Foto: Hartenfelser (Hartenfelser) Dreieichs Neuzugang Alexandros Theodosiadis ist im Rhein-Main-Gebiet ein bekanntes Gesicht. Der 29-Jährige spielte bereits für den FSV Frankfurt und Kickers Offenbach.
Dreieich. 

FSV Frankfurt, Lok Leipzig, Kickers Offenbach – Alexandros Theodosiadis war in seiner Karriere als Fußballer nur für Traditionsclubs aktiv. Nun spielt er für Regionalliga-Aufsteiger SC Hessen Dreieich. Im Interview mit Redakteur Christian Düncher spricht der Linksverteidiger über seinen neuen Club, seine Rolle im Team und dessen Ziele.

Dreieich statt Offenbach – die Liga ist für Sie die gleiche geblieben. Gibt es sonst noch Parallelen?

ALEXANDROS THEODOSIADIS: „Das kann man schwer vergleichen. Dreieich ist ein relativ neuer Club, der noch keine große Fangemeinde hat. Das sah man beim Trainingsauftakt, da waren vielleicht zehn Leute da. Auch die Infrastruktur muss erst angepasst werden. Das Vereinsgelände wird gerade umgebaut. Fürs Training fahren wir mit drei Kleinbussen zu einem anderen Verein. Aber der Rasen ist dort super. Man gibt sich insgesamt sehr viel Mühe.“

Inwiefern müssen Sie als einer der wenigen Regionalliga-erfahrenen Spieler eine neue Rolle übernehmen?

THEODOSIADIS: „Ich bin mit 29 Jahren der Zweitälteste im Kader und will Verantwortung übernehmen. Wir haben zwar auch andere erfahrene Leute wie Denis Streker, der für Hoffenheim 1. Liga gespielt hat. Aber es ist mein Anspruch, die Jungen, die aus der Hessenliga kommen, zu führen.“

Sie haben schon einige Trainer erlebt. Was ist Rudi Bommer für ein Typ?

THEODOSIADIS: „Ich komme mit ihm gut klar. Er macht auch Späße, will auf dem Platz aber 100 Prozent sehen. Er hat eine klare Linie.“

Rudi Bommer legt auch viel Wert auf Fitness. Es gab erst zwei Testspiele, dafür wurde viel im körperlichen Bereich gearbeitet. Inwiefern war das für Sie eine Umstellung?

THEODOSIADIS: „Es war für mich alleine schon eine Umstellung, dass nur abends um 18.30 Uhr trainiert wird. Und da wird dann alles reingepackt. Wir waren kürzlich erst 45 Minuten laufen und sind danach noch zum Üben auf den Platz.“

Was ist unter diesen Voraussetzungen für Dreieich als Aufsteiger möglich?

THEODOSIADIS: „Für viele Spieler im Kader ist die Regionalliga neu. Aber auch über die Fitness kann man Spiele gewinnen. Man muss natürlich bedenken, dass wir kein reiner Proficlub sind. Auch mein Fokus liegt nicht mehr voll auf Fußball. Ich fange bald eine Ausbildung an und mache im August die DFB-Elite-Jugendlizenz. Nach der Karriere will ich als Trainer arbeiten. Das liegt mir. Mit der Lizenz darf ich in einem Leistungszentrum arbeiten, wie Kickers Offenbach eines hat. Eventuell kehre ich ja als Jugendtrainer zurück.“

Über die Art Ihrer Verabschiedung nach fünf Jahren waren Sie enttäuscht. Am sechsten Spieltag kommt es bereits zum Wiedersehen . . .

THEODOSIADIS: „Das ist passiert und abgehakt. Ich hätte mich über ein Foto oder Ähnliches gefreut, bin aber nicht nachtragend und auf niemanden sauer. Ich liebe diesen Verein immer noch und freue mich sehr auf das Spiel gegen den OFC. Ich habe die ganze Zeit auf den Spielplan gewartet und kann es kaum erwarten, die Jungs wiederzusehen.

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