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Frauenfußball: Nach dem 4:0 noch Probleme bekommen

Klar geführt, am Ende wurde es aber noch einmal spannend, ehe am Riederwald der 14. Saisonsieg unter Dach und Fach war.
Annika Leber (links) traf gleich drei Mal, Vanessa Klich einmal für die Eintracht. Hier bejubeln sie Lebers Tor zum 1:0 gegen Sand. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Annika Leber (links) traf gleich drei Mal, Vanessa Klich einmal für die Eintracht. Hier bejubeln sie Lebers Tor zum 1:0 gegen Sand.
Frankfurt. 

Nach einer 4:0-Führung retteten die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt in der Regionalliga Süd mit dem 4:3 gegen den SC Sand II sich gerade noch so die Tabellenführung.

Die Eintracht erwischte mit dem schnellen 1:0 durch Annika Leber einen perfekten Start (4.). Auf der Gegenseite köpfte Ann-Christin Angel zunächst noch über das Tor, während die Frankfurterinnen auch ihre zweite Möglichkeit verwerteten: Vanessa Klich setzte sich auf der rechten Seite durch und bediente Leber, die überlegt zum 2:0 einschob (16.).

Das beeinflusste die Gäste allerdings wenig, die in der Folgezeit durch Angel zu weiteren Großchancen kamen. Eintracht-Torhüterin Elena Bläser blieb jedoch stets die Siegerin in diesem Duell. Leber verpasste kurz darauf nur knapp den Hattrick, ehe Kaho Fushiki aus 20 Metern an der Latte scheiterte. Ähnlich erging es Sands Jenny Gaugigl, deren Freistoß ebenfalls die Latte traf. Mit dem Torjubel über den Kopfballtreffer von Klich nach einem Eckball von Rosalie Sirna ging es für die Eintracht schließlich in die Pause (40.).

Während die Gäste in der zweiten Hälfte ihre Angriffsbemühungen verstärkten, schwächte sich die Eintracht selbst: Klich sah nach einem Foulspiel die Rote Karte (50.). Sand konnte die Überzahl zunächst nicht nutzen. Leber gelang nach einer Kopfballverlängerung von Helen Weber sogar das 4:0 (67). Doch die Gäste gaben sich nicht auf. Jennifer Schlee erzielte per Foulelfmeter das 4:1 (75.), Anne Rotzinger legte nur eine Minute später den zweiten Treffer nach (76.). In der Schlussphase glänzte Torfrau Bläser mit etlichen Paraden und musste nur noch den Anschlusstreffer durch Schlee hinnehmen musste (90.). In der vierminütigen Nachspielzeit verteidigte die Eintracht mit großem Einsatz den Sieg. Entsprechend lobte Co-Trainerin Tina Wunderlich: „In der ersten Halbzeit waren wir die stärkere Mannschaft, in der zweiten waren es die Gäste aus Sand. Die Sieg war das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung.“

(sus)

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