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Billard: Niederlagen in Duisburg und Hilden: BC Nied tritt auf der Stelle

Zwei 2:6-Niederlagen kassierten die Dreibandspieler des BC Nied in der Zweiten Bundesliga, die gegen den Vorletzten aus Duisburg war aber eigentlich nicht zu erwarten gewesen. Knapp an einem Punktgewinn schrammte der designierte Absteiger BC Frankfurt gegen München vorbei.
Sorgte nach einem „guten Frühstück“ für den einzigen Nieder Sieg in Hilden: Efstratios Stavrakidis. Foto: Marcel Lorenz Sorgte nach einem „guten Frühstück“ für den einzigen Nieder Sieg in Hilden: Efstratios Stavrakidis.
Frankfurt. 

Mit dem Abstieg hat die Mannschaft von Wolfgang Dambowy als Tabellensechster der Zweiten Bundesliga (Gruppe B) nichts mehr zu tun. Dass es aber für den BC Nied auch in dieser Saison nicht für eine Spitzenplatzierung reichen wird, hat laut dem Vereinsvorsitzenden etwas mit der derzeit besonderen Konstellation in der Liga zu tun. „Mannschaften wie Duisburg sind noch akut abstiegsgefährdet und werfen natürlich alles in die Waagschale, um das Schlimmste zu verhindern“, erklärt Dambowy.

So sei für die Frankfurter die 2:6-Niederlage beim Vorletzten in Duisburg zustandegekommen. Mit den Niederländern Jeffrey Jorissen und Hermann van Daalen hatten die Gastgeber extra zwei Topleute an den vorderen Positionen aufgeboten. Beim BC Nied stand der Portugiese Rui Costa mit Patrick Sofsky, Efstratios Stavrakidis und Heiko Roth an den Tischen. Keine schlechte Aufstellung, aber eben zu wenig, um den Vorletzten klar zu dominieren. „Diese Niederlage war absolut vermeidbar“, ärgerte sich Dambowy.

Vor allem die Partien von Sofsky gegen van Daalen (35:40 in 47 Aufnahmen) und Roth gegen Hayrettin Fasal (37:40/43 nach 35:33-Führung) hätten für Nieds Vereinschef auch anders enden können. Weil Stavrakidis beim deutlichen 16:40 gegen Sascha Ciupke 32 Aufnahmen lang „Out of Order“ (Dambowy) war, half der 40:30-Erfolg von Costa im Spitzenspiel gegen Jorissen in nur 26 Aufnahmen auch nicht mehr.

Das Frühstück macht’s

Mit viel Frust und Wut im Bauch mussten die Nieder dann tags darauf beim BC Hilden antreten. Beim Tabellendritten betrieb zumindest Stavrakidis Wiedergutmachung mit dem 40:25 (39) gegen den starken Thomas Wildförster. „Bei ihm haben wir uns alle gewundert und uns gefragt, was
Efstratios wohl Gutes zum Frühstück hatte“, scherzte Dambowy über den anfänglichen 11:0-Lauf an Tisch drei. Es sollte aber der einzige Erfolg eines Nieders an diesem Tag bleiben. Gegen den ehemaligen, belgischen Weltklasse-Spieler Martin Spoormans hatte Costa an Tisch eins keine Chance (28:40/29) . Sofsky verlor eine taktisch geprägte Partie gegen Dieter Großjung mit 34:40 (46 nach 32:29-Führung). Auch Roth musste sich Tobias Schramm in einem „Foto-Finish“ (Dambowy) geschlagen geben – 38:40 nach 42 Aufnahmen.

„Wir nehmen die Niederlagen sportlich und werden im März in den letzten drei Spielen versuchen, wieder einen Schritt nach vorne zu machen“, so Dambowy. Am Samstag, dem 3. März geht es mit dem Heimspiel gegen den Drittletzten CV Kassel weiter.

(awo)

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