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Zweite Bundesliga: Riederwalds Keglerinnen könnten eigentlich mehr

Um in der Zweiten Bundesliga um mehr als nur gegen den Abstieg zu spielen, fehlt es den Keglerinnen des Falkeneck KV Riederwald derzeit einfach an Klasse.
Symbolbild Foto: imago stock&people (imago stock&people) Symbolbild
Frankfurt. 

Man muss es realistisch betrachten: Um in der Zweiten Bundesliga um mehr als nur gegen den Abstieg zu spielen, fehlt es den Keglerinnen des Falkeneck KV Riederwald derzeit einfach an Klasse. Vom Potenzial her können die Spielerinnen sicherlich mehr, doch der Aufwand, mit dem einige ihren Sport betreiben können, lässt kaum viel bessere Resultate zu. Je nach Verfassung gibt es bei jeder Spielerin zwar auch immer wieder überdurchschnittliche Ergebnisse, aber auch welche, die weit unter den eigenen Möglichkeiten liegen.

Nicht anders verhielt es sich bei der 2526:2605-Niederlage gegen den TV Haibach, die durch ein schwaches Abräumen zustande kam. Um die 2600 Holz werfen können die Frankfurterinnen eigentlich – allerdings gelang ihnen das zuletzt im März 2016. Bei ihrem letzten Auftritt als Erstligist, der mit einem 2668:2656-Sieg über den KSC Frammersbach endete. Mit Ausnahme von Jutta Westenburger (412 Holz), die für die nicht mehr zum Team gehörende damalige Tagesbeste Sandra Bonarius (477) in die Mannschaft kam, waren alle aus dem aktuellen Sextett damals dabei.

Silvia Weil (411), Doreen Beez (389) und Tanja Müller (438) fällten seinerzeit aber allesamt rund 30 Kegel mehr als jetzt. Ein wenig besser schnitt die damals indisponierte Ulrike Latka (424) ab, gesteigert hat sich im Vergleich die zuletzt stärkste Riederwälderin Laura Wenzel, die diesmal mit 452 Holz (152 im Abräumen) acht mehr als vor eineinhalb Jahren erzielte.

Auf was können die Frankfurterinnen nun hoffen? Beim Erstliga-Absteiger SG Kelsterbach sind sie im nächsten Spiel am 15. Oktober jedenfalls krasser Außenseiter, selbst wenn Andrea Lissner-Rubio in der „Ersten“ aushelfen wird.

(löf )
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