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Schwimmen: Das Ende der schwierigen Zeit naht

Von Nach der Absage im vergangenen Jahr findet am 20. und 21. Oktober wieder der internationale Hochtaunus-Cup statt. Beim Schwimmclub Oberursel ist man erleichtert darüber, dass die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind, die für die Ausrichtung der Veranstaltung notwendig sind.
Das Taunabad: Hier wollen die SCO-Schwimmer endlich wieder zu Training und Wettkampf antreten. F: Rhode Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Das Taunabad: Hier wollen die SCO-Schwimmer endlich wieder zu Training und Wettkampf antreten. F: Rhode
Oberursel. 

Seit 1994 ist Frauke Gunkel Mitglied beim Schwimmclub Oberursel (SCO). Viel hat sie in dieser Zeit erlebt, wenn es um die Aktivitäten des Vereins ging. Zwischen 2000 und 2012 war die 55-Jährige Erste Vorsitzende, und nach einer fünfjährigen persönlichen Auszeit führt Gunkel wieder die Geschicke des SCO.

Vor allem die Jahre zwischen 2008 und 2014, sagt die gebürtige Holsteinerin, seien „eine schwierige Zeit“ gewesen. In diesen sechs Jahren wurde das neue Hallenbad in Oberursel gebaut. Die Wettkampfmannschaft, berichtet Gunkel, habe sich damals aufgelöst. Aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen habe es einen Mitgliederrückgang gegeben, die Gruppen reduzierten sich.

Umso größer waren die Hoffnungen, als im Dezember 2014 das neue Taunabad eingeweiht wurde. Doch nach nur zwei reibungsfreien Jahren (2015 und 2016) gab es im Sommer 2017 große Probleme. „Von dem einen auf den anderen Tag“, so Gunkel, konnte das Taunabad nicht mehr genutzt werden – und auch der Hochtaunus-Cup des Vereins fiel ins Wasser.

Wegen einiger Mängel konnte auch in diesem Jahr, von Ende Juni bis vergangenen Samstag, das Bad nicht genutzt werden. „Die Stimmung war im Sommer angespannt“, sagt Gunkel. Die Sorge sei groß gewesen, wieder Schwimmer zu verlieren. Wie 2017 bezeichnet sie dieses Jahr als Dämpfer für den SCO und alle, die dem Schwimmsport zugeneigt sind.

Aufgrund der Erfahrungen wurde der Hochtaunus-Cup sicherheitshalber um einige Wochen verlegt auf den 20. und 21. Oktober. In Form bringen mussten sich die Schwimmer des SC Oberursel in der Umgebung. „Teils war das in Bad Homburg, Königstein und Hofheim oder auch in der Landessportschule in Frankfurt“, sagt Gunkel. Mühselig sei dies für die SCO-Schwimmer verlaufen, denn sie hätten nicht das volle Programm absolvieren können. Inklusive des Nachwuchses hat der Verein etwa 80 Wettkampfschwimmer.

Darüberhinaus entstanden durch Eintrittsgelder zusätzliche Kosten. „Die Stadt unterstützt uns aber. Bisher hat das gut funktioniert“, sagt Gunkel. Bis zu hundert Prozent dieser Kosten seien in der Vergangenheit erstattet worden. Allerdings sei man auf das Wohlwollen der Stadt Oberursel angewiesen, eine feste Zusage liege laut der SCO-Vorsitzenden nicht vor.

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