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Leichtathletik: Knobel kommt in Form, Porsch mit neuem Stab

Zehnkämpfer Jan Felix Knobel aus Friedrichsdorf und Stabhochspringer Gordon Porsch aus Neu-Anspach testen ihre Form. Dabei können auch ungültige Versuche einen positiven Aspekt haben.
Jan Felix Knobel (Königsteiner LV). Foto: Jens Priedemuth Jan Felix Knobel (Königsteiner LV).
Hochtaunus. 

Zehnkämpfer Jan Felix Knobel ist langsam, aber sicher auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Zwei Formtests absolvierte der Olympiateilnehmer von 2012 in den vergangenen Tagen. Beim Stadionfest der LG Mörfelden-Walldorf lieferte sich der Athlet des Königsteiner LV dabei in drei Disziplinen ein spannendes Duell mit Niklas Maul vom USC Mainz, der U-20-Weltmeister im Zehnkampf ist.

Über 110 Meter Hürden hatte der 28-jährige Knobel in 14,72 Sekunden um zwei Hundertstelsekunden die Nase vorn. Im Stabhochsprung drehte Maul den Spieß um: 4,60 Meter sprang er, Knobel kam auf 4,50 Meter. Im Diskusring holte der Friedrichsdorfer dann mit 47,94 Metern seinen zweiten Tagessieg und ließ Maul (45,70 Meter) klar hinter sich. In allen drei Einzeldisziplinen könnte Knobel nun bei den süddeutschen Meisterschaften an den Start gehen.

Bei den hessischen Mehrkampfmeisterschaften ging Knobel dann in zwei Disziplinen an den Start: Über 100 Meter lief er mit 11,34 Sekunden die fünftschnellste Zeit aller Teilnehmer (Aktive und Jugend). Im Weitsprung landete der KLV-Athlet schon bei 6,50 Metern in der Grube

Der Neu-Anspacher Gordon Porsch nahm derweil bei der Saisoneröffnung in Leverkusen den Stab in die Hand. Der frisch gekürte deutsche Studentenmeister im Trikot der LG Ovag Friedberg-Fauerbach stieg bei 5,20 Metern in den Wettkampf ein, brachte aber diesmal keinen gültigen Versuch in die Wertung. Für den Zweiten der deutschen Hallenmeisterschaften (mit 5,58 Metern) war das aber kein Beinbruch. Porsch testete erstmals seine neuen Stäbe, die härter und länger sind. Den Wettkampf bezeichnete er deshalb trotz „ungültig“ als gelungen.

Es gewann der Lokalmatador Tobias Scherbarth (TSV Bayer 04 Leverkusen), der mit überquerten 5,60 Metern die EM-Norm für Berlin erfüllte. Porschs Vereinskollegin Karolin Leiacker (ebenfalls aus Neu-Anspach) gewann mit guten 3,40 Metern das Springen der B-Jugend. Weil sich das Training immer mehr auszahle, rechnet ihr Trainer Dietmar Porsch, Gordon Porschs Vater, in den nächsten Wettkämpfen mit Höhen von 3,60 oder 3,70 Metern.

jp/rem

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