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Fußball, Verbandsliga Süd: Vatanspor: Neuzugang in der Warteschleife

Bad Homburgs Verbandsligist ist jederzeit für neue Namen gut. Vor dem Spiel bei Rot-Weiss Frankfurt II ist die Vereinsführung in der ersten türkischen Liga fündig geworden.
Hüseyin GüvenTSV Vatanspor, Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Hüseyin GüvenTSV Vatanspor,
Bad Homburg. 

Wechselhaft wie das derzeitige Wetter präsentierte sich Fußball-Verbandsligist TSV Vatanspor Bad Homburg, erklärt Manager Hüseyin Güven. „Wir haben zuletzt auch gute Aktionen gezeigt, die strahlend waren wie der Sonnenschein“, vergleicht Hüseyin, „dann aber wieder viele kleine Fehler gemacht, die das Gesamtbild trüben wie die Regenschauer.“

Besonders schwer zu begreifen sei, dass es sich bei den Mängeln zum größten Teil um Leichtsinnsfehler handele, etwa bei der Ballannahme und im Passspiel. Eben jene Fehler haben nach Güvens Meinung den Sieg am Dienstag bei Viktoria Nidda (1:2) gekostet. Und diese gelte es für das Spiel bei RW Frankfurt II am morgigen Sonntag (15 Uhr) abzustellen oder zumindest zu minimieren. Dass die junge Reserve der Rot-Weissen technisch etwas draufhat, stellte sie am Sonntag beim überraschenden 4:2-Sieg bei der Usinger TSG unter Beweis.

Einen neuen Spieler, der definitiv gut mit dem Ball umgehen kann, würde Trainer Jörg Loutchan morgen gerne schon bringen. Wahrscheinlich wird die Freigabe für Neuzugang Emir Kücükakgül aber noch nicht vorliegen. Der in Hanau geborene Linksverteidiger durchlief unter anderem Jugendteams bei Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Kaiserslautern und stand zuletzt beim türkischen Erstligisten Karabükspor unter Vertrag. Ebenfalls nicht einsetzen kann Loutchan den Langzeitverletzten Eugen Schiffmann sowie Celil Cetinkaya und Patrick Berschick.

Wettanbieter dürften eine hohe Quote auf ein Unentschieden ansetzen. Jedenfalls sollte man auf eine Punkteteilung für das Frankfurt-Hochtaunus-Duell lieber nicht setzen. Das Team vom Brentanobad ging bisher aus zehn Begegnungen entweder als Sieger oder aber Verlierer hervor, Vatanspor beendete nur die Partie bei TS Ober-Roden mit einem Remis (0:0).

„Wir lassen uns von deren 1:7 gegen Germania Ober-Roden am Dienstag nicht blenden“, versichert Güven, „ich habe mir Infos eingeholt. Das Ergebnis spiegelt ihre Qualität nicht wider.“

Erwartet wird ein laufstarkes und technisch begabtes, junges Team. Gekontert werden sollen diese Qualitäten mit eigener, hoher Laufbereitschaft – und durch das Vorweggehen der erfahrenen Spieler des TSV. „Unsere Führungsspieler müssen jetzt mehr Verantwortung nehmen und so unsere jüngeren Spieler mitnehmen“, fordert Güven. Namen wolle er dabei keine nennen. „Die betroffenen Spieler wissen Bescheid.“ rk

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