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Fußball-Verbandsliga Mitte: FC Waldbrunn und FC Dorndorf zeigen ihre Sonnenseite

Es geht doch: Sowohl der zuletzt so gebeutelte FC Waldbrunn (4:2 in Schwanheim) als auch der glücklose FC Dorndorf (2:0 gegen SF/BG Marburg) fuhren diesmal die volle Beute in der Fußball-Verbandsliga Mitte ein. Einziger Verlierer aus dem NNP-Land war diesmal der TuS Dietkirchen, der sich in Zeilsheim ein 0:3 abholte und einen Sturzflug in der Tabelle hinlegte.
Foto: Thomas Klein (Sportfoto Klein)
Dornburg/Limburg/Waldbrunn. 

FC Dorndorf – SF/BG Marburg 2:0 (1:0).     Bis zur 25. Minute bekamen die Zuschauer nur magere Fußballkost geboten, denn der FCD ließ die Marburger kommen, ohne dass diese gefährliche Aktionen starteten. Sodann setzte sich Samim Mansur auf der rechten Seite durch, flankte nach innen, wo ein Marburger Abwehrspieler den Ball gegen die Latte lenkte. Aus dem daraus entstehenden Gewühl machte Yannik Blättel das etwas überraschende 1:0 (25.) per Kopf aus naher Distanz. Die Gäste waren zwar weiter optisch überlegen, aber Mario Schneider und Manuel Groß standen sicher in der Abwehrkette und hatten die Blau-Gelb-Stürmer im Griff. Die nächste Chance auf Dorndorfer Seite bot sich erneut Yannik Blättel, doch nach feinem Pass von Soheil Mansur in die Sturmmitte traf er das runde Leder nicht richtig (39.). Viel änderte sich auch in der zweiten Hälfte nicht, doch jetzt hatten die Sportfreunde wenigstens zwei Einschusschancen, die aber von der vielbeinigen FCD-Abwehr mit Glück und Geschick vereitelt werden konnten. Auf der anderen Seite spielte Mohammad Katzerooni, der sich stark verbessert zeigte, zweimal seine Schnelligkeit aus (55./59.), doch auch ihm blieb ein Erfolgserlebnis zunächst versagt. Jetzt kam die stärkste Phase der SF/BG. Zwischendurch hatte Thomas Wilhelmy zwei Hochkaräter, aber Keeper Eidam rettete in allerhöchster Not. Die Gelegenheit zum Ausgleich bot sich den Marburgern, als Herberg zum Foulelfmeter antrat, den Nicola Meloni verschuldet hatte. Niklas Kremer parierte großartig und war erneut der Matchwinner (78.). Blau-Gelb musste dann die Abwehr lockern, um wenigstens einen Punkt aus dem Oiwernpark zu entführen. Sascha Huhn hatte schließlich den Ausgleich auf dem Fuß (80.), doch Manuel Groß rettete kurz vor der Torlinie für den schon geschlagenen Niklas Kremer. Einer der Konter der Schwarz-Weißen führte zum letztlich verdienten 2:0-Sieg. Mohammad Katzerooni startete unwiderstehlich durch und konnte nur durch ein Foul im Strafraum gebremst werden. Er trat selbst an und verwandelte mit dem Schlusspfiff cool zum Sieg (90.).    lah
Dorndorf: Kremer, Meloni, Groß, Schneider, Kunz (64. Fujita), Blättel, So. Mansur (83. Lima), Henkes, Wilhelmy, Katzerooni, Sa. Mansur (57. Hiroki) – Marburg: Eidam, Herberg, Xenokalakis, Pape, Heuer Czyrzewski (79. Ullmann), Huhn, Jencik, Haberzettl, Klug, Michel – Tore: 1:0 Blättel (25.), 2:0 Katzerooni (90./FE) – SR:  Roos (Eichzell) – Zuschauer: 110.


Germania Schwanheim – FC Waldbrunn 2:4 (0:1). Eine Vorabgruppe der Waldbrunner mit Karl Hofmann stärkte sich in der Schwanheimer Altstadt, die Spieler erstarkten an einem ganz starken Gegner. Die Platzherren machten von Beginn an mit schnellem Spiel Druck, doch Miguel Granja mit einem 20-Meter-Aufsetzer in die Ecke erzielte die überraschende FCW-Führung. Die Waldbrunner geschickte Konter, und Metovic hatte einen weiteren Treffer auf dem Fuß.  Ab der 33. Minute wurde die Germania immerfort überlegener, und Mehr und Steinhauer mussten auf der Linie klären, die bisherige „Schießbude“ der Liga war mit ihrer Fünferkette ziemlich dicht. Nach dem Wechsel in etwa das gleiche Spiel: Die Platzherren waren zwar öfters am Ball, doch die Besucher erzielten fein herausgespielte Treffer. In der Folge vergab Uth eine tausendprozentige Chance aus drei Metern. Die überragenden Lukas Scholl und Mustafa Metovic erspielten sich eine weitere Möglichkeit, ehe ein „Tor des Monats“ zum Anschluss im Dreieck einschlug und das Spielgeschehen auf Dramatik umstellte. Steinhauer musste mit einer völlig überzogenen Gelb-Roten Karte raus, eine turbulente Abwehrszene überstanden die Westerwälder, und Tobi Rösler avancierte zum endgültigen Matchwinner: In der 83. Minute landete sein Kopfball noch an der Querlatte, doch in der 84. Minute erkämpfte er sich bravourös den Ball und leitete den erlösenden vierten Treffer ein. Die schnellen Platzherren bekamen durch einen Handelfmeter noch einmal Hoffnung, und die toll kämpfenden Waldbrunner hatten prickelnde fünf Minuten Nachspielzeit zu überstehen und bereiteten der Mutter von Nils Egenolf das passende Geburtstagsgeschenk. Die Truppe um Christian Mehr und Steffen Moritz verdiente sich nach enttäuschenden Spielen ein Riesenkompliment für die kaum zu überbietende Willenskraft.     hho
Schwanheim: Stilger, Schlee (46. Benjilali), Karabas (65. Ghebrmariam) Uth, Enders , Maingad, Gök, Eyuep, Kuac, Terzic, Pfeifer –  Waldbrunn: Göltl, R. Scholl, Steinauer, Mehr, Granja (77. Rösler), Metovic, L. Scholl (87. Kunz), Oshima (73. Schäfer), Fürstenau, Breuer, Moritz – Tore: 0:1 Miguel Granja (10.), 0:2 Steffen Moritz (57.), 0:3 Claudius Fürstenau (61.), 1:3 Kuac (74.), 1:4 Metovic (85.), 2:4 Pfeifer (89/HE) – SR:  Tesch – Zusch.: 100.


SV Zeilsheim – TuS Dietkirchen 3:0 (1:0).  Nachdem die Reckenforstler unter der Woche schon weite Wege hatte zurücklegen müssen und bei Blau-Gelb Marburg punktete, ging es erneut auf den Highway. Die „Grünen“ vom SVZ waren aber eine extrem große Hürde für die Jungs von Trainer Thorsten Wörsdorfer. Das Abtasten hatte   mit dem 1:0 durch Grigorian schlagartig ein Ende. Der TuS konnte sich bei Keeper Raphael Laux bedanken, dass es nur mit 1:0 in die Pause ging. Der Dietkircher Torwart zeichnete sich bei einer Vielzahl von SVZ-Chancen aus. Nach den Kaltgetränken fand die Reckenforst-Elf wieder ein wenig mehr Zugriff auf das Spiel. Aber wirklich gefährlich wurde es nicht für die Heimelf. Als dann Grigorian zum zweiten Mal zuschlug, war die Partie auch schon entschieden. Der eingewechselte Miric schraubte das Resultat noch auf 3:0, und am Ende stand auch in dieser Höhe ein verdienter Sieg der Heimelf zu Buche. „Der TuS muss sich jetzt mal schütteln und nächste Woche dann wieder voll angreifen“, empfiehlt Berichterstatter Manuel Faßbender.    fas
Zeilsheim: Reining, Pitas, Fil, Köksal, Grigorian, Yadav (80. Miric), Lieb (74. Sultani), Janke (69. Quattara), Weigand, Aljusevic, Gluhakovic – Dietkirchen: Laux, N. Schmitt (69. Can), Rademacher, Hautzel (25. Bergs), Schäfer, Leukel, Dankof, Zuckrigl, Stahl, Dietrich, Wenig – Tore: 1:0 Grigorian (27.), 2:0 Grigorian (74.), 3:0 Miric (82.) – Zuschauer: 110 – SR: Hager (Ginsheim-Gustavsburg).

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