Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Basketball: Die Play-offs sind für die Baskets erledigt

Die lange Liste der verhinderten Spielerinnen wurde kurz vor dem Auswärtsspiel der Rhein-Main Baskets beim USC Freiburg noch länger. So konnte der krisengeschüttelte Siebte der Basketball-Bundesliga der Damen nur verlieren – 61:84.
Machte ein starkes Spiel, schied aber in der 35. Minute nach ihrem fünften Foul aus: Alica Köhler von den Rhein-Main Baskets. Foto: Marcel Lorenz Machte ein starkes Spiel, schied aber in der 35. Minute nach ihrem fünften Foul aus: Alica Köhler von den Rhein-Main Baskets.
Freiburg. 

Nicht nur die beiden bitteren Niederlagen gegen Weiterstadt und München aus den Vorwochen, sondern auch die Ausfälle von Nelli Dietrich, Priscilla Waterloo, Nadine Ripper, Verena Wilmes und Anna Schlaefcke trug die Mannschaft von Trainer Peter Kortmann mit in den Breisgau. Beim Erstliga-Absteiger, der als Tabellenführer der Süd-Staffel auf dem besten Weg zur direkten Rückkehr in die Erste Liga ist, traten die Gäste mit einer Rumpftruppe von sieben Spielerinnen an. Weil Jasmin Weyell kurz vor Spielbeginn mit ihrem verstauchten Fuß ausfiel, und außerdem Sari Cornelius und Jule Seegräber als 16-jährige WNBL-Talente noch nicht als vollwertige Zweitliga-Spielerinnen gelten können, waren die Aussichten auf einen Auswärtssieg kleiner denn je.

„Respekt für den kämpferischen Auftritt der reduzierten Mannschaft“, lobte Kortmann seine verbliebenen Schützlinge nach der Niederlage. „Wenn wir komplett gewesen wären, hätte sich das knappe Hinspiel durchaus wiederholen können.“ Das Hinspiel in Langen ging mit 61:62 an die Freiburgerinnen.

In der heimischen Uni Sporthalle waren die Eisvögel in dieser Konstellation aber mehrere Nummern zu groß. Zwar konnten die Baskets über einen langen Zeitraum den Anschluss zum Top-Favoriten halten und auch das körperbetonte Spiel der Gastgeberinnen in vielen Situationen kontern. Die längere Bank des Spitzenreiters, die individuelle Qualität und die nachlassenden Kräfte bei den Gästen machten einen anderen Ausgang der Partie aber unmöglich.

Bereits im ersten Viertel setzten die Eisvögel ein klares Zeichen und beendeten diesen Durchgang mit 19:9. Dass die Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim in den zweiten zehn Minuten zurückschlug und angeführt von Spielführerin Pia Dietrich (18 Punkte insgesamt) ein 23:21 erreichte, war dem Team hoch anzurechnen. Mit 32:40 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte Tori Fisher per Dreier auf 35:40 und sorgte so für eine weitere Initialzündung. Bis zur 30. Minute hielten die Baskets gut mit – 49:60. Dann mussten sie aber doch dem hohen eigenen Tempo Tribut zollen. Spätestens als Alica Köhler, die bis dato eine 100-prozentige Trefferquote abgeliefert hatte, mit fünf Fouls ab der 35. Minute ausfiel, war die Messe aus Sicht der Gäste gesungen. Während die Freiburgerinnen immer wieder frische Spielerinnen von der Bank einsetzen konnten, durften bei den Baskets die beiden 16-jährigen Jule Seegräber und Sari Cornelius Erfahrungen sammeln. Unter dem Strich stand ein ordentlicher Auswärts-Auftritt der Rhein-Main Baskets, aber eben auch die dritte Niederlage in Folge und der wohl endgültige Abschied von allen Play-off-Träumen.

Rhein-Main Baskets: Pia Dietrich (18 Punkte), Anja Stupar (7), Monika Wotzlaw (3), Alica Köhler (12), Tori Fisher (21), Sari Cornelius, Jule Seegräber.

(awo)

Mehr aus Main-Taunus-Kreis

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse