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Handball: Münster steht vor Kraftakt gegen „14 Duracell-Häschen“

Nach dem ersten Saisonsieg der Münsterer Handballer bei der HSG Pohlheim ist Trainer Jens Illner vor dem Heimspiel gegen den starken Aufsteiger TV Hüttenberg II (Samstag, 19 Uhr, Eichendorff-Halle) weit davon entfernt, in Übermut zu verfallen.
Symbolbild Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Symbolbild
Münster. 

Nachdem die Trainingseinheiten zuletzt nicht nach seinem Geschmack waren, appellierte der Trainer an die Mannschaft: „Wir müssen unsere Punkte zu Hause holen, um in der Liga zu bleiben. Und wir müssen sie am Samstag holen, um nicht gleich wieder unter Druck zu geraten. Es wäre doch schöner, mit 4:4 Punkten in das Derby gegen die HSG Wiesbaden zu gehen als mit 2:6.“

Immerhin hat Jens Illner seinen derzeit besten Kader zur Verfügung: „Ich hatte am Montag und Dienstag acht und neun Feldspieler im Training, wobei wir die Trainingsbelastung niedrig belassen haben. Denn wir müssen gut erholt auf dem Feld stehen, denn es erwarten uns 14 Duracell-Häschen, die unbeirrt und top-trainiert auftreten werden.“ Der Münsterer Trainer zeigt Respekt vor einer sehr jungen Mannschaft, die gleich den Wiederaufstieg geschafft hat und sehr spielstark und systemtreu ist. Auch sie agiert mit einer sehr aggressiven 3:2:1-Deckung, die die Münsterer dazu bringen wird, in die Einzelaktion zu gehen. „Wir werden wenig Räume gegen diese Abwehr haben, wir müssen absolut beweglich bleiben und auch das Spiel ohne Ball forcieren. Und wir müssen die Zweikämpfe suchen, wenn wir zuvor die Räume dazu geschaffen haben“, fordert Illner. Vor allem der Auftaktsieg der Hüttenberger gegen Wettenberg – für den Münsterer Trainer weiterhin ein Aufstiegsfavorit – überraschte ihn in der Höhe und Deutlichkeit. Ähnlich wie Wettenberg erging es am vergangenen Wochenende der HSG Wiesbaden, so dass Hüttenberg mit zwei sicheren Siegen ganz vorne steht.

Auch die Münsterer Abwehr erwartet viel Arbeit. „Die Hüttenberger sind super eingespielt und machen dabei wenig Fehler. Das ist eine ordentliche Herausforderung für uns“, warnt der Trainer. Mit einem Sieg allerdings würde Münster einen Fehlstart wie in der vergangenen Spielzeit vermeiden. Diesem Rückstand lief die Mannschaft praktisch bis zum Ende einer nervenzehrenden Saison hinterher, ehe sie sich am letzten Spieltag retten konnte. Dieses Szenario möchten Trainer, Spieler und Zuschauer nicht noch einmal erleben.

(vho)
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