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Hessenliga: Opel-Damen verzetteln sich – 1:3

Fehlstart in die Hessenliga: Die aufstiegsambitionierten Fußballerinnen des SC Opel Rüsselsheim kassierten gleich im ersten Rundenmatch eine Niederlage.
Bild mit Symbolcharakter: Sarah Sieber (SC Opel Rüsselsheim) am Boden, Caren Biermann (TSG Neu-Isenburg) am Samstag obenauf. Foto: Uwe Kramer Bild mit Symbolcharakter: Sarah Sieber (SC Opel Rüsselsheim) am Boden, Caren Biermann (TSG Neu-Isenburg) am Samstag obenauf.
Rüsselsheim. 

Der Schuss ging daneben: Mit 1:3 (0:2) unterlagen die Hessenliga-Fußballerinnen des SC Opel Rüsselsheim am heimischen Sommerdamm zum Saisonauftakt gegen eine körperbetont spielende TSG Neu-Isenburg.

„Wir waren nicht zu 100 Prozent mit dem Kopf auf dem Platz, haben die Zweikämpfe nicht angenommen und nicht konsequent genug aufs Tor gespielt“, führte Trainer Jens Emmerich nach dem Schlusspfiff als Gründe für die Niederlage an. Und er zollte den Gästen Anerkennung: „Neu-Isenburg hat taktisch sehr diszipliniert gespielt, ist über 90 Minuten konsequent angelaufen und hat mit zwei Viererketten gut verschoben.“ In der „superfairen“ Begegnung besaß seine Mannschaft, mit fünf neuen Spielerinnen in der Anfangsaufstellung, zwar bis zur Pause „90 Prozent Ballbesitz“, konnte aber kaum für Gefahr im Strafraum sorgen.

Einmal vertändelte Jessica Bartsch nach einer Flanke von Neuzugang Jillian Harris das Leder, ein andermal schoss Anna Wandschura aus sieben Metern drüber. Das war’s auch schon. Neu-Isenburg nutzte dagegen zwei Opel-Fehler eiskalt aus, kam durch Sanne Martens (12.) und Sabrina Frank (37.) zu einer 2:0-Pausenführung.

In der Kabine mahnte Jens Emmerich sein Team zu besserem Zweikampfverhalten, zu mehr Flexibilität und Druck aufs Tor. „Aber es wurde immer schlechter, immer unkonzentrierter und die Pässe immer ungenauer. Wir verzettelten uns in Dribblings und haben das Spiel nicht mehr kontrolliert“, sah der Opel-Coach zu wenig, vom ganzen Kollektiv.

Auch die Einwechslungen von Natasa Petrov, Janine Hanke und Ginalolita Buglisi fruchteten nicht. Hanke erzielte zwar in der 82. Minute den Anschlusstreffer, als ihr ein Standard vor die Füße fiel. Doch schon im Gegenzug erhöhte die TSG, in der zweiten Hälfte mit starkem Mittelfeldpressing brillierend, zum 3:1-Endstand. Nächsten Samstag (17 Uhr) müssen sich die Opel-Frauen bei Eintracht Lollar, eine ebenfalls zweikampfstarke Mannschaft, deutlich steigern. abi

SC Opel Rüsselsheim: Jaeschke – Wandschura (61. Buglisi), Bartsch, Eimer, Fedel (46. Petrov), Sigurdardottir, Kempf, Herr (46. Hanke), Paul, Sieber, Harris.

Tore: 0:1 Martens (12.), 0:2 Frank (37.), 1:2 Hanke (82.), 1:3 Weinreich (83.). – SR: Gesswein. – Zuschauer: 60.

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