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16. Frankfurt Marathon: Orga-Panne: Wosene am Wendepunkt fehlgeleitet

Wäre alles normal gelaufen, dann hätte er wohl auf der obersten Stufe des Treppchens gestanden. Normal lief es in Frankfurt jedoch nicht – zum Leidwesen des 27-Jährigen.
Demeke Wosene (LG Rüsselsheim). Foto: Uwe Kramer Demeke Wosene (LG Rüsselsheim).
Frankfurt. 

Lange lag er vorn, hatte den Sieg beim 16. Frankfurter Halbmarathon schon vor Augen. Doch am Ende musste Demeke Wosene (LG Rüsselsheim) seinem äthiopischen Landsmann Tilahun Babsa den Vortritt lassen, der die 21,0975 km als Titelverteidiger in 1:07:38 std. meisterte. Wosene kam nach 1:08:24 std. ins Ziel.

Die Siegerzeit hätte aber auch Wosene erreichen, sogar übertreffen können. Doch wurde der 27-jährige Afrikaner von einem folgenschweren Fehler der Organisatoren ausgebremst. „Er ist am Wendepunkt falsch geleitet worden und einige Meter zu früh abgebogen. Dann haben es die Streckenposten gemerkt und ihn zurückgeleitet“, ärgerte sich sein Betreuer Markus Dangmann über das Versehen. „Das darf doch bei so einer hochkarätigen Veranstaltung nicht passieren. Er hätte sonst eine Bombenzeit hingelegt. Auch der Sieger hat hinterher gesagt, dass Demeke den Sieg verdient hätte.“

Neben Wosene, der sich nun auf den „Mainz Marathon“ vorzubereiten beginnt, schnitt unter den rund 4900 Startern beim Frankfurter Halbmarathon auch Sebastian Hauf aus dem Kreis sehr gut ab. Für den 25-jährigen Athleten des TV Trebur war es die erste offizielle Teilnahme über die 21,0975 km. Und dann schaffte er es auf einem hervorragenden 13. Platz gleich in die Top 20.

„Ich wollte einen 3:30er-Schnitt und eine 1:13er-Zeit laufen. Das ist mir gelungen“, zeigte sich Hauf vollauf zufrieden. „Die Bedingungen waren aber auch super. Die ganze Strecke asphaltiert, kein Wind, milde Temperaturen, und dann haben uns die Zuschauer am Main entlang gut angefeuert.“ Der Exkurs in den Halbmarathon sei aber vorläufig eine Ausnahme, bekundete der TV-Läufer. Nun wolle er sich wieder den kurzen Strecken zuwenden.

Aus Sicht der LG Rüsselsheim schnitten auch die Frauen gut ab, allen voran Silke Driemeyer, die in der W45 in 1:35:40 std. Zweite wurde. Heike Schulze freute sich in der W55 nach 1:51:43 std. über Rang fünf.

Schnell unterwegs war bei den LG-Männern hinter Wosene vor allem Yegor Butylka. Mit einer Zeit von 1:21:08 std. wurde er Gesamt-64. und Achter in der M40. In 1:22:05 std. stand ihm jedoch Elias Ayele, ein neuer junger Flüchtling in Markus Dangmanns Trainingsgruppe, nur wenig nach – Rang 79.

Platzierungen, Hauptfeld: 1. Tilahun Babsa (Spiridon Frankfurt) 1.07:38 std., 2. Demeke Wosene (LG Rüsselsheim) 1:08:21, 3. Jannik Ernst (TV Waldstraße Wiesbaden) 1:09:37, …13. Sebastian Hauf (TV Trebur) 1:13:56.

Weitere Ergebnisse aus Sicht der LG Rüsselsheim/Männer: 64. Yegor Butylka 1:21:02 std. (8.M40), 26. Elias Ayele 1:22:02 (26. M), 837. Fabian Günter 1:41:02 (27. M55), 1081. Thimo Dangmann 1:43:56 (182. M), 1441. Ralf Förster 1.48:36 (200. M50), 2060. Rainer Schirmer 1:56:09 (105. M55). – Frauen: 53. Silke Driemeyer 1:35:40 (2. W45), 290. Heike Schulze 1:51:43 (5. W55), 410. Annett Herzog 1.56:00 (49. W45).

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